07. Februar ’16 Cape Gkreko, Sea Caves und ganz viel gewandert

Heute nun, ist unser letzter Tag hier. Ich bin natürlich wieder in aller Frühe zum Strand gegangen, bewaffnet mit der Kamera, leider haben sich heute Wolken am Horizont versammelt, das hatte ich mir anders vorgestellt, es sollten noch einmal Fotos eines komplett wolkenlosen  Sonnenaufganges entstehen.

Der glühende Ball tritt am Horizont mit einem schmalen Rand hervor, erst sind es nur Zentimeter, dann geht es sehr schnell und der schmale Rand entwickelt sich zum Halbkreis. Dieser nimmt immer mehr Form an und wenig später sieht man schon die komplette Halbkugel des leuchtenden Balls, mit dem maximalen Durchmesser am Horizont. Meine Lieblingsansicht ist, wenn die Sonne komplett am Horizon zu sehen ist, aber der untere Rand das Meer berührt. Das sieht so aus, als wenn die feurige Masse ins Meer läuft. Oh, jetzt wird es schwülstig… ;-)

So sieht das dann aus ;-), dieses Bild ist schon vor einigen Tagen entstanden (wolkenloser Morgen).

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Ganz ehrlich, die läuft doch leer oder?

Ich muss abbrechen und Sanja wecken… ;-)

Heute plant Sanja unbedingt einen letzten Besuch der Sea Caves, das Wetter ist super, wir machen uns gleich nach dem Frühstück auf den Weg und heute Nachmittag werde ich hier weiter schreiben und eventuell noch ein paar schöne Fotos zum posten haben.

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Sanja geht auf dem Zahnfleisch, unser Abschlussbesuch der Cape Gkreko-Region, der ganz entspannt ausfallen sollte, artete in eine gewaltige Wanderung aus. Aber nun sind wir zurück :-)

Wir sind wieder bis Ayia Napa mit dem Intercity-Bus gefahren und von dort weiter zur Haltestelle „Kavo Gkreko“. Nicht weit von der Bushaltestelle entfernt befindet sich der „Aphrodite Path“, diesen Pfad kann man sich wie einen Naturlehr-Pfad vorstellen. Hin und wieder sind Pflanzen gekennzeichnet, was den Botaniker bestimmt glücklich macht, mich Stadtkind aber nicht so stark berührt. Man sollte vernünftige Schuhe tragen, der Pfad ist nicht flip-flop-geeignet.

Wenn man nach Ankuft an der Haltestelle nach dem Weg zu den Caves fragt, wird man auf einen Asphalt-Weg verwiesen (entgegen der Fahrtrichtung). Diesen Weg kann man benutzen, er führt irgendwann auf eine unbefestigte Straße (dust road) und ist nicht wirklich spektakulär, man erreicht aber die Sea Caves. Wir haben uns bewußt für den Weg „außenrum“ via Aphrodite Path entschieden und wurde mehr als entschädigt. Natur, Meer…etwas beschwerlich zu laufen und manchmal weiß man nicht ganz genau, wo der Weg geblieben ist. Wenn mann sich aber immer an der Küste orientiert, kann nicht schief gehen.

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1km! Das ist leicht untertrieben, es sind gut 3 Kilometer, aber jeder Meter ist es Wert, ich glaub, die haben Luftlinie gemessen!
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Die blaue Kuller mit dem Pfeil, das sind wir, wir haben Cape Gkreko links liegen lassen und sind dann die Küste entlang (Richtung rechts unten).
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Empfehlenswert!!!

Der Tag heute war etwas kühler und auch windiger, als bei unserem ersten Besuch, vor wenigen Tagen. Sanja wollte unbedingt noch einmal an der Sea Caves herunter klettern, genau deswegen waren wir nun heute zum Abschluss unseres Zypernaufenthaltes noch einmal hier. Hm, das Wetter machte uns hier einen Strich durch die Rechnung. Der Wellengang war so stark, dass es nicht möglich gewesen wäre auch nur auf die idee zu kommen, da runter zu wollen…

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Am 03/02/2016 sind wir hier herumgeklettert, dicht am Felsen entlang, heute alles voll Wasser!!!
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Auch hier stand letztens kein Wasser, heute schlugen permanent die Wellen an die Felsen…
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Der Felsvorsprung, den wir entlangliefen, ist heute komplett unter Wasser…

Sanja war echt enttäuscht, aber wir konnten es nicht ändern, noch ein Grund „Zypern 2.0“ zu planen…

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Wellen und Gischt!
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Noch mehr davon…

Bevor wir bei unserer Hintour zu den Caves den Anschluss von Ayia Napa aus nehmen konnten, hatten wir noch etwas Zeit. Wir sind wir kurz um das Kloster geschlichen und haben auch hier ein paar Fotos gemacht.

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Monastery Ayia Napa
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(Teilstück) Monastery Ayia Napa

Es gibt auch noch ein Abschiedsfoto, und dann war es das für dieses Mal…

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Kripos Rock Arch, diesmal bei windigem Wetter, das Wasser deshalb nicht so schön türkisblau.

 

 

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