10. Juli ’12 Coastal Line, CA (21. Tag)

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Fühlen sich sauwohl, die Kids
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Da isser (Zufallsschnappschuss)…
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…und wieder weg!
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Pelikane
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Seehunde

Von Modesto, CA aus mit dem schönen Wetter, dem netten Motel und dem tollen Pool sind wir vorgestern wieder Richtung Küste aufgebrochen. Das Wetter dort sollte etwas kühler sein, aber im Erträglichen…unser Ziel Monterey. Dort angekommen sahen und fühlten wir das Drama, Nebel, Wolken und Temperaturen um 15°C. Also wieder die warmen Klamotten rauskramen :-( und eben auch überpellen! Das Motel war o.k., aber irgendwie kalt, oder lag das an uns? Wir waren am Fisherman’s Wharf, haben uns umgeschaut, sind ein bisschen am Strand rumgeklettert und wollten uns dann nur noch aufwärmen. Für den kommenden Tag (20.07.2012) haben wir eine echte Touristenattraktion geplant. Whale watching! Tickets besorgt und für Dienstag früh den Wecker gestellt. Um 9:00 Uhr legt der Kutter ab. Wir erreichten rechtzeitig den Pier und haben uns brav in die Schlagen eingereit. Um auf den Kahn zu dürfen werden alle Namen und damit Anzahl der Passagiere in einem offiziellen Buch der Küstenwache eingetragen. Sollten wir darüber nachdenken? Nee, wir haben uns eingetragen (ganz wichtig: mit Nationalität) und harrten dann der weiteren Dinge. Auf dem Schiff waren ungefähr hundert Menschen (Passagiere) und noch mehr Kotztüten zu sehen….sollte uns das nachdenklich stimmen? Zu den Tüten gab es auch große Eimer (in orange)—egal! Also los, raus auf’s Meer, es war windig, grau und echt kalt (wir haben alle verfügbaren Kleidungschichten übereinandergezogen). Kaum hatten wir eine gewisse Entfernung vom Pier erreicht, wurde uns klar, warum die Anzahl der verfügbaren Kotztüten die Anzahl der Passagiere um ein vielfaches überstieg. Und sofort erschien ein Crew-Mitglied und schaute uns genau an, sollte sich bei irgend jemandem die Gesichtsfarbe etwas verändern (Richtung grünlich-blass) war er sehr bemüht um die Betroffenen. Uns drängte sich allerdings die Vermutung auf, dass die Crew mehr um ihre Auslegware, als um unser Wohlbefinden bemüht war. Weiter ging es, raus auf’s Meer. Die Webers sind echt meertauglich, nachdem um uns rum die beschriebenen Tütchen gut in Gebrauch waren, hat es uns echt spaß gemacht, dieses Geschaukel bei dem recht starken Wind. Wale waren Nur soweit zu sehen, als dass plötzlich eine kleine Fontäne in ziemlicher Entfernung erschien, dann eventuell etwas Rücken kurz zu sehen war—und weg!…hm. Die Werbebildchen sahen da ganz anders aus. Dieses Bild zeigt, was einmal zu sehen war, als sich dieses Tierchen entschloß richtig aufzutauchen. Die Tour dauerte ca. 2,5 Stunden und wir hatten Spaß, aber wurden wieder bestätigt, dass diese organisierten Attraktionen nicht das bringen, was sie versprechen.

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Pflanzenkram
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Anderer Pflanzenkram
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Hier scheint es häufiger windig zu sein…
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Toter Baum

Von Monterey sind wir via 17-Mile-Drive zur US1.

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Pelikan, fliegend
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Viele Pelikane, fliegend

So wie die Bäume aussehen, scheint es wohl häufiger starken Wind zu geben. Als ich das Foto aufnahm war es windstill!

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Nebel
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Man sieht ständig irgendwo Nebel (siehe Hintergrund)
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Beach

Die US1 hat uns an der Küste entlang nach Süden gebracht. Es wurde wieder etwas wärmer, aber des Öfteren zog plötzlich Nebel über die Berge und ganze Ortschaften versanken darin. Das bisschen Wärme, das wir kurz spürten war wieder weg. Keine Lust, um lange das Auto zu verlassen. Dafür waren aber spektakuläre Landschaften zu sehen:

Und plötzlich erlebten wir völlig unvorbereitet diesen Anblick:

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Elephant seals
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Elephant seals, nochmal, diesmal ohne dem Töchterchen im Vordergrund
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Elephant seals

Das sieht ein bisschen aus, wie nach einem Massaker, aber es lebte! Am Strand lungerten hunderte elephant seals, See-Elefanten rum. Die lagen einfach da und schliefen, hin und wieder bewegte sich eine Flosse oder etwas Sand wurde aufgewirbelt, dann mal ein Schaufen und die größte Anstrengung die wir bewundern durften, war, dass sich eins dieser Tiere etwas erhob und drei, vier Bewegungen machte um den schweren Körper Richtung Meer zu bewegen, dann blieb er/ sie wieder liegen und erholte sich. Diese komischen watschelnden Bewegungen wurden nach wenigen Minuten wiederholt…und Ausruhen…, das ging eine Weile so, bis der See-Elefant auch wirklich im Wasser verschwand. Die sollen richtig schnell unter Wasser sein. DAS war das ultimative Erlebnis des Tages, für uns genauso wie für die Kinder! Da kommt kein whale-watching ran. Wir haben bestimmt eine Stunde dort gestanden und haben den seals zugeschaut. Toll, dass es sowas noch gibt. Weiter sind wir dann bis San Luis Obispo, hier haben wir im Motel eingecheckt und sind sofort zum Aufwärmen in einem heißen Spa verschwunden. Weiter gen Westen sind wir nun in Bakersfield. Zitat eines Angestellten im San-Luis-Obispo-Motel: “ There is nothing!“ Aber das Motel stimmt, es hat einen Pool und Sanja und Colin waren bis 21:30 Uhr im Wasser, danach sind sie direkt in Tiefschlaf gefallen.

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