30. Juni ’13 Rafting the Colorado River and visiting Canyonlands National Park

Vorgestern haben wir am späten Nachmittag Grand Junction in Colorado erreicht. Hier sind wir für drei Nächte via SERVAS untergekommen, das heißt wir haben eine Übernachtung mit Familienanschluß. Es ist einfach super. Felicie ist sehr, sehr nett, das Haus ist sehr interessant und bei Reisen mit SERVAS (www.servas.de) erfährt und erlebt man so viel. Wir sind also angekommen und zum Abend wurden wir gefragt, was wir für den nächsten Tag geplant hätten. Wir hatten nichts spezielles vor. Die Frage, ob wir Lust auf Rafting hätten wurde sofort von unserer Seite bejaht :-)

————- The day before yesterday we arrived Grand Junction, CO around 6:00 p.m. Via SERVAS we have found accommodation for three nights. Our host is great, we got a really warm welcome by her, by her family and her friends. When travelling via SERVAS (www.servas.de) you will get more than accommodation, you will get to know the way of life, feel the way of life and you will get important information about everything you need to know for travelling in the area where you are. But the most important point is, you will make new friends. We were asked, what we plan to do the following day…we had no idea. Immediately an invitation to rafting the Colorado River follows! :-) We have seen many rafts when we travelled by AMTRAK and we’ve seen them when we were driving with our car east to Grand Junction. We thought about an organized rafting tour with the kids, the only way to get a rafting tour, we thought. But now, it has changed…there is the possibility to go down the river by raft without organized tours and guides and so on…we were able to do it with our hosts! So we took the invitation, of ourse :-) Michael hat mir seine wasserdichte Kamera geliehen, so war ich in der Lage ein paar Fotos während unserer Rafting-Tour zu machen. ———– I was lent a waterproof camera, so I could take some pictures while we were rafting down the Colorado.

2013-06-29-Colorado (1)
Preparation and of course the bus is a VW
2013-06-29-Colorado (2)
The raft and the green Kajak
2013-06-29-Colorado (6)
Mike kajaking for the first time in his life
2013-06-29-Colorado (5)
Mike with deer
2013-06-29-Colorado (4)
Refreshment
2013-06-29-Colorado (8)
The kids also kajaking for their first time in life
2013-06-29-Colorado (7)
Me and Mike
2013-06-29-Colorado (9)
TBC…
We really plan a remake of this adventure, don’t know when but not too far away! 
 
By the way…in between I was not sure whether I will survive or not ;-)
Colin and Sanja wanted to go by kajak and of course we had no concerns about this plan. The kids climbed up the kajaks and Mom and Dad swam afterwards. Just for being there in case of keeling over. The problem was, that swimming in such shallow water with many, many rocks and stones in the riverbed hurts at the knees, the elbows on every part of the body which tries to avoid the painful bumps and counterparts. Hematomae everywhere, luckily we were wearing livevests, so we were able to stay above waterlevel ;-)  in spite of the strong current.
Great experience…
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TBC = to be continued, das möchte ich erklären. Ich vermute, dass es allen so geht, die zum ersten Mal so eine Tour gemacht haben. Wir möchten das wiederhohlen bzw. fortsetzen, oder wie auch immer! Es ist in Planung!!!
Um ehrlich zu sein hatten wir (Susi und Mike) zwischendurch einige Bedenken, ob wir jemals wieder lebend das Ufer erreichen. Der Schwierigkeitsgrad unserer Tour war „1“, also absolute Anfänger, und Schwimmwesten sind Pflicht (das hat uns das Leben gerettet). Folgendes Szenario muß man sich vorstellen: Sanja und Colin wollten die Kajaks ausprobieren, das ist soweit in Ordnung, aber als pflichtbewußte Eltern haben wir sie da nicht einfach nur reingesetzt, sondern sind hinterhergeschwommen, um im Notfall gleich in der Nähe zu sein. Das war alles ganz gut durchdacht, so ein Kajak kann sich auch ganz leicht mal drehen und dann ist unten oben. Wir schwimmen hinterher, was ganz leicht geht, da uns die Schwimmwesten ja tragen. Das Problem war aber, dass da wo Stromschnellen sind logischerweise auch gaaanz viele Steine in gaaaanz flachem Wasser sind. Die Strömung tut das ihrige. Wir da also durch. Irgendwann wurde die Strömung so stark, dass wir mit richtiger Geschwindigkeit über die Stromschnellen gezogen wurden. Das hieß blaue Flecken, da man irgendwo mit dem Knie. oder dem Hüftknochen oder was auch immer gegengeknallt ist. Stromschnellen vorbei…kurzes orientieren und verschnaufen…unser Raft weit, weit vor uns…und schon die nächsten Stromschnellen (auch nicht weniger schmerzhaft). Dazu kam, dass wir nach den Kindern schauen mußten, die aber den Dreh super raus hatten. Sanja und Colin sind ganz souverän mit den Kajaks stromabwärts gepaddelt, während wir versucht haben unser Raft zu erreichen. Wes und Anna versuchten mit dem Raft anzulegen, was aber nicht so einfach war, da die Strömungen dagegen arbeiteten.
Wir erreichten irgendwann das Raft, waren leicht lädiert (unsere Blessuren und Hämatome waren aber erst am nächsten Tag zu sehen), aber froh wieder an Bord zu sein. Die Kinder haben es nicht verstanden, was los war, da sie ganz entspannt in ihren Kajaks den Ausflug genossen haben…
Ein MUSS für jeden, der durch Colorado reist. Vielleicht nicht unbedingt außerhalb des Rafts unterwegs sein, sondern drinne, aber machen sollte man es!
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Nun noch einmal zurück.
Auf unserem Weg von Utah nach Grand Junction haben wir den Canyonlands National Park besucht. Dieser liegt nicht weit entfernt vom Arches National Park, den wir auch besuchen wollten.
Den Arches haben wir nicht geschafft. Seit vielen, vielen Jahren steht er auf meiner Wunschliste ganz oben, wir waren auch schon in Utah (nicht nur 1x), aber dieser Park bleib weiterhin auf besagter Liste.
Im Canyonlands war es schön und heiß, so hieß, dass wir unseren Plan geändert haben. Selbst Canyonlands haben wir nur teilweise gesehen, die „Needles“, die wirklich spektakulär sein müssen haben wir nicht mehr besucht. Das wäre was für einen späteren Trip, vielleicht zu einer anderen Jahreszeit und/ oder anderen Tageszeit (der Sonnenaufgang wäre eine Idee, aber damit brauchen wir den Kindern nicht zu kommen)…
Nun noch ein paar Eindrücke aus dem Canyonlands National Park.
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Now there are some pics from Canyonlands, we passed on our way to Colorado some days ago.
Canyonlands is a very nice National Park but unfortunately we were not able to be there for sun rise, so it was too hot to stay there and the light was not really good for taking pictures.
Another point is, because of the heat we cancelled our plan to go to the Arches National Park, but that is a must for our next trip to the western part of the U.S.
Felsformation
Typischer Anblick für diese Gegend
Nochmal Felsgedöns ;-)
…mit Ausblick
Gleicher Standort, in andere Richtung fotografiert
:-)
Sieht einfach Klasse aus
Mit Colin
:-)
Canyonlands National Park
:-(
River
Bridge

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