03. Juli ’13 Dinosaur National Monument and Denver, CO

Entrance
Beeindruckend

Gestern früh haben wir uns von unserer Gastgeberin verabschiedet und sind Richtung Norden zum Dinosaur National Monument gefahren. Vorher konnte ich noch einen schönen Sonnenaufgang genießen. Unsere Fahrt dauerte etwa 2,5 Stunden, aber wir sind ziemlich früh los, da wir viel schaffen wollten. Das Dinosaur N.M. befindet sich zur Hälfte in Colorado und zur anderen Hälfte in Utah, das ist soweit gar nicht erwähnenswert, aber spannend ist, das sich nicht weit voneinander entfernt zwei Welcome- und Info-Centers befinden. Jeder Bundesstaat braucht da sein eigenes. Gut ausgestattet waren beide, nur unterschiedliche Meinungen, betreff einer von uns geplanten Route wurden vertreten, aber dazu später mehr. Dinosaur ist wirklich imposant. Die Ausgrabungsstätte ist überdacht und klimatisiert, das ist wieder typisch USA, nichts mit durch Staub stapfen und in der Hitze stehen, nein ein Shuttle-Bus kommt und holt die Besucher ab, um sie drei Minuten später vor besagter Stelle abzusetzen. Aber, was zu sehen war, ist schon beeindruckend… ————– Yesterday we left Grand Junction and our nice SERVAS-host. It has been a very nice time—thank you very much! We went up north direction Dinosaur National Monument and it took about two hours to enter Dinosaur area. This National Monument is partly located in Utah and in Colorado. So there are two(!) Welcome- and Information Centers. We collected maps there and asked for a route, not the official one out of the park. We got two different answers (TWO different states, TWO different Welcome Centers, TWO different meanings). I will explain later… This park is a really impressive one. A very huge quarry with many bones, not only single bones but complete Dinos! For going to the quarry you have to take a shuttle bus and when you arrive you will find an airconditioned room built around the quarry (unbelievable but true).

At the quarry
Das ist schon cool für die Kids

Wir haben uns die Ausgrabungen in Ruhe angeschaut und sind dann mit dem Auto weiter in den Park hinein gefahren. Auf einem Campingplatz konnten die Kinder mit den Füßen in den Green River (Schwimmen ging nicht, die Stömung ist einfach zu stark). Aber Steine haben sie gesammelt. ——————- After leaving the quarry we went down to Green River. You can approach the river via the camp ground. It is not possible to swim there because of the stream, but the kids could collect many of stones/ small rocks (not good for our baggage -> weight limit)…

Green River …@Dinosaur NP
Sanja: Sammel-Modus „ON“
Das ultimative Fundstück
Colin enjoying the water

Auch Felsenmalereien gibt es zu sehen, einfach so am Straßenrand, ohne großartige Abzäunung. ————- There are also Petroglyphs in Dinosaur.

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Um den Park wieder zu verlassen, hätten wir den gesamten Weg zurückfahren müssen. Das widerspicht unserem Naturell, also sind wir noch etwas tiefer in den Park, hier wollten wie sowieso noch die Felsenzeichnungen sehen und hier gibt es eine unbefestigte Straße, die uns aus dem Park führen sollte. Einen Namen hatte sie auch, nur in unserer Karte war sie nicht verzeichnet. Wir fuhren los: Der nette Herr im Colorado-Welcome-Center sagte uns, dass das kein Problem sei, erst recht nicht mit all-wheel-drive, er habe das schon einige Male mit seinem pick-up gemacht… Die nette Dame im Utah-Welcome-Center riet uns definitiv davon ab, wir sollten unbedingt die offiziellen Straße benutzen… ———————– There are two possibilities for leaving the Park. First: take the official road (boring). Second: take the inofficial road (exciting). The Colorado-Welcome-Center guy told us, that it won’t be a problem by using the „not advised road“. He did it several times with his pick-up, he told us. The Utah-Welcome-Center-Guy told us, we should never think about riding the inofficial road. So we have taken the not-advised-road…

Ein eindeutiger Hinweis sollte und uns abhalten hier weiter zu fahren. Aber wir ließen uns nicht beirren. Belohnt wurden wir mit gradiosen Aussichten und viel Staub. ———— We decided to take this street with the intention to use a cutoff. The road was a dust road, a real dusty one, but we got many of very impressive views.

Aussicht
Aussicht
Gleicher Felsen nochmal, andere Perspektive
Noch mehr Gegend
STAUB!
…weiter geht’s

Ja, die Natur ist wirklich beeindruckend, irgendwann wurde die Straße enger und schlechter, dann auch noch steiler. Unser Wagen hatte ganz schön zu tun und schaltete irgendwann mit einer Drohung im Display die Klimaanlage ab. Trotzdem: umkehren? Nicht unser Ding! Also weiter hoch den Berg, die Natur veränderte sich und dann hatten wir den höchsten Punkt erreicht. Nach dem Weiterfahren kam eine Kreuzung, alle Straßen sahen gleich unwichtig bzw. unbefahren aus, es gab kein Hinweisschild, wir hielten uns erst rechts, dann kehrten wir um und nahmen die andere Richtung. Irgedwann standen Kühe auf unserer Strecke (wenigstens etwas Leben, wir fühlten uns nicht mehr so alleine) aber die Viecher konnten uns auch nicht weiter helfen. Inzwischen haben wir unser TomTom eingeschatet, in der Hoffnung, dass uns GPS und moderne Technik helfen würden. TomTom zeigte uns auch eine Straße an, der wir weiter folgten. Albern wurde es dann aber, als die Abbiegung nach rechts dermaßen zugewachsen war (ich bin mir sicher, die wurde das letzte Mal benutzt, als von GPS noch nicht die Rede war) dass wir uns weigerten diese zu nehmen. Als nächstes wollte TomTom uns eine Service-Road entlangschicken, auch diese war nicht passierbar. Inzwischen hatten wir ein zweites iPhone hervorgekramt und ein zweites TomTom gestartet. Eins hing in der Halterung, mit dem anderen versuchte ich alle Ortschaften in allen Himmelsrichtungen anzupeilen. TomTom, und zwar beide, mit unterschiedlichen Zieleingaben war nun nur noch der Meinung uns zu der unpassierbaren schicken zu müssen. Das ging nicht, wir fuhren wieder Richtung Kühe, diese hatten inzwischen eine Straßensperre errichtet (die wußten wohl doch mehr als wir, und das ließen sie uns spüren)…Mit wildem Hupen verscheuchten wir die Rindviecher von der Straße (oh man, können die beleidigt gucken) und entschlossen uns die ganze Straße zurück zu fahren. Wir versuchten also die Stelle zu finden, an der wir abgebogen waren. Das war gar nicht so einfach, aber irgendwann zeigte TomTom Nummer 2 eine  andere Strecke, als TomTom Nummer 1. Also nach links und mit möglichst viel Staubaufwirbelung die holprige Straße bergab. Wir waren uns nicht sicher, ob wir die richtige Straße erwischt hatten, sie sah so anders aus. Und neu war für mich, wie sehr so ein Auto stinken kann wenn die Bremsen mal richtig intensiv benutzt werden (ich war mir auch nicht sicher, ob etwas von den Bremssteinen übrig sein wird, wenn wir unten angekommen sind). Egal wir fuhren weiter und bekamen jedes mal einen kleinen Schreck, wenn das TomTom die Straße verlor und die Strecke neu berechnete, aber es klappte. Die Entfernung verringerte sich stetig und dann, auf einmal erkannten wir auch die Straße wieder… ————- Really impressive the landscape we have seen, but the road was getting narrower and the increase became steeper and steeper. Our car made strange noises and the engine had to work very hard. Suddenly there was a warning, written on the visual display and the A/C shut down immediately. We traced our choosen path, but was it the right one? There were no signs, even behind nor ahead. Than we found cows, a flock of cows now we knew: we are not alone. We realized that we got lost and have to try finding a way back into Dinosaur Park.  That was not as easy as we thought because when we switched on our navigation system (TomTom) we found out that it won’t work in an adequate way. We tried the TomTom on the second iPhone and got another route by putting in the same destination…really, really strange. We made an U-turn, tried several roads (small ones) and had to pass the cow flock again. The cattle formed a roadblock but the noise our car honk produced dispersed them. It took time until we found the „not advised road“ back into the park and now we had to go downhill. That means, there were no warning and A/C-switch offs, but a very unhealthy smell. Not unhealthy for family Weber because we opened the windows but for the car and its brakes… We arrived the spot where we started two hours ago our adventure finding a cutoff…

Dust everywhere
SAMSUNG CSC
On the road again…

Der ganze Spaß hat mindestens 2 Stunden gedauert und nach Denver wollten wir auch noch. Eine Verbesserung zum letzten Jahr: Wir mußten diesmal nicht die Luft aus unseren Reifen  lassen, um wieder frei zu kommen ;-) Der Weg nach Denver sollte noch einige Stunden dauern und eine Übernachtung hatten wir auch noch nicht. Die Kids waren aber gut drauf und wurden mit leckerstem FastFood ruhig gestellt. Zwei Nächte haben wir im Motel verbracht, Sanja und Colin haben den Pool genossen und wir haben ein wenig die Urlaubskasse geschröpft. Mike hat gestern Abend via priceline.com ein Glückshotel direkt in Denver gebucht. Genauso teuer, wie unser Motel. Erst nach Abschluß der Buchung erhält man den Namen und siehe da: es war das HYATT. Noch nie so edel übernachtet! Die Kinder haben einen Innenpool, wir einen super Ausblick, vorhin gab es schon ein Feuerwerk in downtown, als Begrüßung für den morgigen Independence Day. Wir werden morgen zur Parade gehen und abends zum Feuerwerk. Wer sich traut darf auch einen Kommentar hinterlassen.

Lakewood, Colorado, USA

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