09. Juli ’13 From New Mexico to Arizona via White Sands

In Albuquerque waren wir nur eine Nacht, es war eine lange Fahrt und wir sind abends eigentlich nur noch ins Bett gefallen. Dank priceline.com hatten wir schon ein Motel von unterwegs gebucht, so dass wir vor Ort nicht suchen mußten. Albuquerque war für uns nur ein Zwischenstopp, deshalb gibt es dazu nichts weiter zu schreiben, außer, dass es heiß ist. Die Eis-Maschine im Motel war „out of order“, was und etwas getroffen hat. Wenn man hier ein Getränk ohne Eis bestellt, dann erhält man grudsätzlich ein Getränk mit Eis (egal zu welcher Jahreszeit). Es ist wohl ein Automatismus, den das Gastronomiepersonal nicht abschalten kann, es kommt immer Eis in den Becher! In Deutschland habe ich das bei McD und BK auch schon beobachtet, es ist wirklich schwer, das „bitte ohne Eis“ realisieren zu lassen. Auf unserer jetzigen Reise möchten wir allerdings das Eis nicht missen! Sonst waren wir auch meistens zu anderen Jahreszeiten unterwegs gewesen. Das Eis ist wirklich lebensnotwendig :-) Colin rennt in jedem Motel/ Hotel los um die Eismaschine zu inspizieren und uns mit dem kühlen Gut zu versorgen :-) Keine Fahrt mehr, ohne vorher die Kühlbox (diese mußten wir uns einfach zulegen) gut zu füllen… Zur Erklärung: die Kühlbox wir wirklich mit Eiswürfeln soweit gefüllt, dass das Kühlgut gerade noch so hereinpaßt. Deckel drauf und los. Ganz langsam kann das Eis nun seinen Aggregatzustand in Wasser ändern und man hat unterwegs immer trinkbares Zeug zur Verfügung (den ökologischen Aspekt dieser Aktionen möchte ich jetzt bitte nicht ansprechen). Getränke, die man außerhalb der Kühlbox transportiert, also Wasser, welches man in der Thermosflasche hat wird ähnlich vorbereitet. Ganz viel Eis in die Flasche, etwas Wasser dazu und schon ist man gut präpariert. Wir haben gestern vormittag Albuquerque (ohne Eis in der Kühlbox) verlassen. Unser Ziel: Tucson, Arizona und das via White Sands.

Plants
Valley of Fires, NM, just north of Alamogordo. Sanja with her findings (vulcanic rocks)

Der White Sands Nationalpark ist einfach der Hammer, wir waren schon mal im Februar 2003 hier und waren etwas besorgt, ob wir im Hochsommer nicht sofort nach dem Aussteigen aus dem Auto zerkochen würden, aber es ging. Es war heiß, um die 100°F, aber durch den Wind der ging, hatten wir zumindest eine kurze Überlebenschance.

I’m sure the Rangers have to clear the roads out of sand every morning
Mike and Colin
Sanja
road!

The kids borrowed a slider from other visitors…and then… :-)

The slider was waxed…
😀
The SuMiSaCo-family has been here ;-)

Nach diesem Besuch und dem Aufbrauchen aller verfügbaren (ungekühlten) Trinkvorräte fuhren wir weiter Richtung Tucson. Das Wetter war wirklich merkwürdig. Auf der Fahrt hierher hatten wir schon mehrere kurze Regengüsse und hin und wieder auch mal einen Blitz gesehen. Nun da es langsam dämmerte waren die Blitze richtig gut zu sehen, es war ein tolles Naturschauspiel. Wir fuhren in dieses Gewitter hinein und um uns herum blitzte es, dann regnete es kurz und heftig, dann wieder nur Blitze…und was für Blitze! Ich habe noch nie welche von diesen Ausmaßen gesehen und dann die Dauer dazu…ein wahrhaftes Schauspiel! Dazu konnten wir einen Sonnenuntergang erleben, der einfach traumhaft war. Hinter uns stockdunkel mit Blitzen und Wetterleuchten, ebenso rechts von uns und vor uns sehr schönes Abendrot. Leider kann meine Kamera diese Lichtverhältnisse nicht aufnehmen. Wir erreichten Tucson ziemlich spät, auch hier hatten wir schon alles gebucht und konnten direkt ins Motel. An schlafen war für Colin aber erst zu denken, als er den Pool und die Eismaschine gecheckt hatte. Zu seinem und unserem Erschrecken, war die Eismaschine kaputt :-( Heute Morgen haben wir zum Glück eine weitere entdeckt, so dass der kleine Kerl Eis besorgen kann! Heute war ein ruhiger Tag, ohne irgendwelche Besichtigungen oder Besuche. Ich sitze nun gerade am Pool, Sanja und Colin genießen das Wasser und das bei 39°C (im Schatten). Mittags war es draußen gar nicht auszuhalten und nun ist es etwas zugezogen, aber eben immer noch sehr, sehr warm. Hier stehen Olivenbäume, die Dinger wachsen auch in jeder Hitze und Trockenheit, sonst sehe ich Palmen und riesige Saguaro-Kakteen. So einen möchte ich auch im Vorgarten haben, diese riesigen Gewächse überragen häufig das Dach der kleinen Einfamilienhäuser, sieht toll aus. Mike hat mich aufgeklärt, dass ich von meinem Wunsch, der Umgestaltung unseres Vorgartens Abstand nehmen sollte…wird wohl nichts mit Saguaros in cold Germany :-(  ich denke jetzt über eine indoor-Variante nach…;-) …

Tucson, Arizona, USA

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