13. Juli ’13 Going north via Sedona

Die letzte Nacht haben wir in Phoenix, AZ verbracht. Einen Stopp haben wir hier eingelegt, um mit den Kindern abends im „Wet’n’Wild“ zu verschwinden. Das ist ein Spaßbad, das hauptsächlich aus Rutschen besteht (wobei „Rutsche“ wie wir sie aus Deutschland kennen hier neu definiert wird). Wir haben uns eingerichtet, dass wir um 17:00 Uhr dort auftauchten, ab 17:00 Uhr gibt es ein Ticket zum halben Preis, das sog. Twighlight-Ticket (an der Kasse nicht ausgepreist und man MUSS gezielt danach fragen, um es zu bekommen). Für uns war nicht nur der Preis ausschlaggebend, nein auch das Wetter, wären wir schon früh dort aufgetaucht, wäre uns bestimmt gegen Mittag die Haut vom Körper gefallen, so aber konnten wir bis 22:00 Uhr drinne bleiben, das reicht wirklich aus. Es hat außerdem seinen Reiz, zum Sonnenuntergang im Freibad zu sein, und irgendwann ist es dunkel und trotzdem noch richtig warm :-) Phoenix war für uns sonst nur ein Zwischenstopp und heute früh waren wir wieder unterwegs.

Plenty of school busses
:-)
Airplanes, Arizona dessert (in the middle of nowhere)

Wer nicht den Saguaro National Park in Tucson besuchen kann, der hat die Möglichkeit bei der Fahrt nach Flagstaff auf der I-17 sehr viele Saguaros zu sehen.

Saguaro cacti
:-)
Near Sedona…
das ist selten
typische Aussicht
noch mehr rote Felsen
Sedona

Sedona war für uns sehr überraschend, wir sind nur von der I-17 abgefahren, da Sanja sehr gerne echten Indianer-Schmuck kaufen wollte, wir hatten die Empfehlung den Highway 89A nach Flagstaff zu nehmen. Dabei passierten wir die wunderschöne Gegend um Sedona, wirklich eine Reise wert! Die Stände mit dem Schmuck haben wir auch gefunden und sind danach weiter nach Flagstaff gefahren. Flagstaff war kalt und regnerisch, das totale Gegenteil zu unseren letzten Tagen! Nach einer Pause bei „Sizzler“ (our favorite restaurant) sind wir noch eine Stunde weiter gefahren. Unser Ziel Winslow, nicht so richtig der Rede wert, aber weniger Regen, höhere Temperatur und ein günstiges Motel. Morgen früh geht es zum Petrified Forrest National Park und dann weiter nach Page. Von hier aus melden wir uns wieder… Gerade beim Veröffentlichen fiel mir auf, dass ich keinen Schimmer habe, wie spät es ist. Das Netbook läuft immer noch auf deutscher Zeit (warum Windoof das nicht automatisch umstellt, wenn es online ist bleibt mir verborgen). Blogger meldet mir was von nach Mitternacht, merkwürdig, während Mikes iPad zwei Stunden zurück ist, mein iPhone frage ich jetzt einfach nicht mehr und das Android-Tablet, das macht sowieso was es will, seit wir hier sind (und da meine ich nicht nur die Uhrzeit)… Wir haben nun schon mehrmals die Zeitzone gewechselt, aber heute habe ich den Überblick verloren. In jedem Motel- und Hotelzimmer steht ein Radiowecker, der auch immer richtig geht, aber nur so lange, bis die Webers einziehen und dieses hilfreiche Teil sofort vom Strom trennen. Meistens ist das die einzige Steckdose, an der es möglich ist nacheinander Tablets, Pads und Kameras zu laden… Mein Blick zum Radiowecker, als ich merkte, dass ich keinen Schimmer habe, in welcher Zeitzone ich mich befinde war also völlig überflüssig, Colin war schon da, um an die Stromquelle zu kommen! Ich verabschiede mich nun irgendwann zwischen halb elf und halb eins ;-)

Winslow, Arizona 86047, USA

3 Kommentare

  1. The Navajo Nation in northeastern Arizona does observe Dayight Saving Time. Page, Arizona does not utilize Daylight Saving Time.
    Ich bin kurz davor einen Knall zu kriegen…Unterwegs nach Page zeigen die Handys unterschiedliche Zeiten an, das liegt an den Sendemasten in Utah wurde uns erklärt, hier ist eine Stunde Unterschied zu Arizona und dann kommt dazu, dass die Navajos Sommerzeit haben, der Rest Arizonas aber nicht….

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