18. Juli ‘13 Going home

Eigentlich ist unser Reiseblog für diese Reise beendet, aber ich habe mich entschieden, doch noch einen Post zu schreiben…

Unsere Rückreise brachte doch einige Schwierigkeiten mit sich.
Heute früh sind wir zum Airport Vegas gefahren. Mike hat mich mit Gepäck und Kindern am Terminal rausgesetzt und ist dann mit dem Mietwagen weiter, um ihn zurückzugeben.Soweit so gut, Auto zurück zum Verleiher, diesmal war Hertz und dafür das sie teurer sind, ist der Service so grottenschlecht gewesen, dass wir diesen Verleiher wohl nie wieder auswählen werden. Das Zusatzversicherungen angeboten werden und das doch recht offensiv ist bekannt uns stört uns nicht, da wir ja „nein“ sagen können. Aber, dass das bezahlte Auto viel kleiner ist, als versprochen und kein Weg möglich sein soll den richtigen Wagen bereitzustellen, das klingt nicht nach gutem Service. Die Rückgabe gestaltete sich dann noch fantastischer, wir hatten nun einen Wagen in der Größe, wie wir ihn von Deutschland aus reserviert und bezahlt hatten, das schien Hertz aber nicht zu gefallen, denn plötzlich erschienen Summen, die noch beglichen werden sollten, dass man nur den Kopf schütteln konnte. Mike hat die Situation gemanaged und wir werden dort nie wieder buchen.Ziemlich spät erreichte Mike den Terminal, so dass wir endlich einchecken konnten. Aber die Zeit drängte nicht, wir starteten mit ca. 1 Stunde Verspätung und erreichten San Francisco genau zu dem Zeitpunkt, als unser Anschlußflug das Gate schloß. Das war so nicht geplant. Der nächste United-Flug nach Deutschland findet erst fünf Stunden später statt und United hat uns einfach auf diesen gebucht, wie wir an dieser Boarding-Card-Ausdruckmaschine erfuhren. Fünf Stunden später heißt aber, Anschluss nach Warschau weg und Zug von Berlin nach Warschau neu buchen für den nächsten Tag (der Warschau-Express kann nur mit Platzreservierung benutzt werden, deshalb muß im Voraus gebucht werden). Wir hatten gar keine Lust mit den Kids in Warschau zu stranden. Eine Stunde nach unserem verpaßten Flug ging eine Lufthansa-Maschine nach Frankfurt. Wir hatten Lufthansa gebucht, flogen aber via StarAlliance mit United. Ein Versuch war es wert! Wir zogen los zum Lufthansa-Terminal, ein paar Minuten vor Abflug erreichten wir ihn und schilderten unsere Situation. Und es tat sich was…plötzlich ging es ganz schnell, Pässe her, Check-In, Boarding Cards ausgedruckt!
Wir waren auf den 14:55Uhr-Flug gebucht! Zwar total verteilte Plätze, aber wir waren drinne. Schnell an Bord und die Plätze gesucht, vorher wurden uns noch zwei unserer Handgepäckstücke wegen Überschreitung des Gewichts abgenommen, aber das war jetzt auch egal. Die Kinder saßen allein, das wäre gegangen, aber nun wurden die Flugbegleiter aktiv, besonders ein netter Herr. Es wurde so lange mit anderen Passagieren getauscht (der Flieger ist komplett ausgebucht) bis die Webers zusammen saßen. Danke an Alle!
Wir sitzen nun in einem A380 (!) der Lufthansa mit Ziel Frankfurt und der Hoffnung, von dort gut weiter zu kommen.
In Frankfurt kann ich diesen Post hochladen und weiter schreiben….Wir erreichten Frankfurt und hätten unseren Anschluß nur geschafft, wenn das beamen schon erfunden gewesen wäre. Unser Handgepäck, das uns beim Einstieg abgenommen wurde trudelte langsam auf dem Band des Baggage claims ein und wir suchten einen Lufthansa-Schalter, da wir noch eine Umbuchung brauchten. Ein Direktflug nach Berlin (das wäre der Traum gewessen) war leider nicht drinne, aber eine gute Stunde später gab es eine LOT-Maschine nach Warschau. Auf diese wurden wir gebucht und machten uns Richtung Security auf den Weg. Zeit hatten wir nicht wirklich viel, aber ausreichend, so dachten wir zumindest. Die Security stellte sich dann aber quer, uns mit unserem Handgepäck abzufertigen. Wir hatten zwei größere Steine im Gepäck, die problemlos durch die amerikanische Sicherheitskontrolle kamen, nun wurden diese Steine aber als Waffen eingestuft. Erst konnten wir die Beamten dort nicht so richtig ernst nehmen, aber sie ließen nicht locker. Wir mußten unser Hnadgepäck nun am check-in aufgeben, wegen der Gefahr, die von diesem ausging. Die Zeit wurde knapp und fast hätten wir unseren Flug verpaßt;-) Aber zu guter letzt saßen wir in der Maschine nach Warschau und kamen zu einer Zeit an, dass wir unseren Anschlußzug sogar noch erreichten!Unser Handgepäck, das wir aufgeben mußten, sammelten wir in Warschau wieder zusammen und meldeten unser großes Gepäck als verloren. Dieses war ja in einer anderen Maschine unterwegs. Alles ganz problemlos. Wir erreichten unser Zuhause irgendwann nach Mitternacht, die Kinder waren total fertig, aber doch wieder froh zu Hause zu sein, es war ein Trip von ca. 36 Stunden! Und unser Gepäck hatten wir am Tag darauf zurück, es wurde uns direkt an die Tür geliefert, nichts war kaputt, nichts fehlte…

 

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.