29. Juli ’15 To Biloxi, MS via New Orleans, LA

Gut drei Stunden im Auto brachten uns nach Biloxi, Mississippi. Statt an Maisfeldern (Iowa) sind wir nun an Zuckerrohrfeldern vorbeigefahren.

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Cane field/ Zuckerrohr
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Cane field/ Zuckerrohr
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Cane field, let’s taste is/ Lass es und kosten…

Mike und ich haben Biloxi 1999 schon einmal besucht, letztes Jahr sind wir nur durchgefahren, aber dieses Jahr wollten wir hier Station machen. Dank Priceline.com haben wir ein Hotel direkt am Mississippi Sound mit Blick auf das Wasser. Da stört zwar etwas die Zufahrtsstraße zur I-10, die in einem Loop/ einer gebogenen Brücke die Golf-Küste etwas verdeckt, aber das wurde eben so gebaut. Wir sind jetzt hier, ca. 200 m rechts von uns befindet sich offizieller Strand. Um den zu erreichen muss man allerdings die Straße überqueren…nicht ganz so einfach, aber für geübte Großstädter ein nicht allzu schweres Unterfangen.

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Weg zum Strand
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Oben, Autostraße
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Steg mit Vogeltier
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Beach

Gestern nachmittag haben wir den Strand erkundet, es war Ebbe (hier in der Meerenge bekommt man das nicht so extrem mit (Meer da/ Meer weg), es ist nur sehr, sehr flach. Sandbänke erscheinen und man kann ewig weit ins Wasser laufen ohne das die Klamotten (kurze Hose) nass werden. Das ist alles ok, allerdings waren wir schon etwas entsetzt, als wir sahen, wir der Strand sauberkeitsmäßig aussah. Ich lasse jetzt nicht den pingeligen Deutschen raushängen, nein hier liegt Plastikmüll und anderer Kram rum, ich verstehe es einfach nicht, dass es Leute gibt, die alles in der Natur herumwerfen (es bricht sich wirklich niemand einen Zacken aus der Krone, wenn er bis zum Abfallbehälter geht). trinkflaschentechnisch ist es ein Graus…ein Pfandsystem wäre bestimmt hilfreich, nicht nur um diesen Strand besser aussehen zu lassen.

Biloxi ist zum Baden nicht geeignet. Heute früh war zwar Flut, d.h. das Wasser war an der gleichen Stelle (kein überfluteter Strand) aber dafür tiefer, keine Sandbänke. Ich habe nicht getestet, wie tief es ist, da mein Bade-/ Schwimmbedürfnis  nicht unbedingt geweckt wurde. Neben dem Zivilisationsmüll ist der Strand außerdem voll mit Fischresten (Grätenkram, nachdem das angespülte Viech abgenagt wurde), totem Krabbengetier und was das Meer sonst noch so hergibt. Gut, das ist nun was Natürliches, zeigt aber, das dieser Strand wahrscheinlich so gut wie nie gereinigt wird…einfach schade. Wir sind aber nun mal hier, haben uns im Hotel eingebucht und machen das Beste daraus. Morgens um 6:00 Uhr am Wasser entlanglaufen (Susis Ding) ist schon schön, der Hotelpool gefällt den Kindern sehr. Im Nachbarort gibt es ein gutes Outlet (wir müssen die Kinder nach einkleiden, die wachsen einfach so schnell und wir sind klamottenmäßig mit Minimalausstattung angereist, dazu kommt: Mami hat die Nase voll von der ständigen Handwäsche im kleinen Handwaschbecken).

 

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