28. Juni ’16 Lago d’Iseo (The Floating Piers) und Dolomiten

27. Juni

Unser Plan gestern war, am späten Nachmittag zu den Floating Piers zu fahren. Das haben wir auch insoweit realisiert, als dass wir versucht haben bis nach Sulzano zu fahren. Das geht zur Zeit nicht. Diese Stadt kann man nicht mit dem Auto erreichen, nur Anwohner, Hotelgäste u.s.w. können die gesperrte Straße passieren. Touristen/ Besucher der Floating Piers kommen maximal bis nach Iseo und Marone. Beide Städte liegen ungefähr 5 km, in unterschiedliche Richtungen von Sulzano entfernt. Gestern Abend sind wir nach Marone gefahren, hatten Glück, dass wir unser Auto problemlos loswurden und machten uns auf die Suche, nach einem Verkehrsmittel, das uns die Weiterfahrt nach Sulzano ermöglichte.

Wir fanden eine Art Shuttlebus, zumindest die dazugehörige Bushaltestelle. Der Bus verkehrt stündlich und so warteten wir die 20 min. Aber nichts mit Bus, der kam nicht oder war schon durch. Nach und nach verschwanden alle Wartenden und nur noch wir standen dort. Irgendwann entschieden wir uns auch zu gehen und uns Informationen und Pizza zu besorgen.

Wir erfuhren, dass die Wartezeit am Pier momentan mindestens eine Stunde betrug. Das machte es uns unmöglich, nach Besuch des Piers, den letzten Bus aus Sulzano zu erreichen. Wir gönnten uns Pizza und gaben unseren Plan, heute zu den Piers zu kommen, auf.

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Sulzano

28.Juni

Wir checkten relativ früh aus und fuhren Richtung Iseo. Unser Plan für den heutigen Tag war: von Iseo den Zug nach Sulzano zu nehmen. Wir hatten aber keine Chance, die Stadt war schon weiträumig abgesperrt, wir kamen nicht mal in die Nähe des Bahnhofs. Deshalb, Planänderung, wir drehten um und fuhren nach Marone. Einen Parkplatz (teuer) fanden wir auch und ab zum Zug. Tickets gibt es nicht am Bahnhof, sondern im Tabakladen. Das ist soweit kein Problem, wenn man ausreichend Zeit hat, um zu diesem Laden. zu gehen. Zeit hatten wir, aber kein Bargeld, die wollten cash und der Bancomat hat unsere Karten nicht akzeptiert…

Auch dieses Problem löste sich in Wohlgefallen auf, da wir zum Glück einen Geldautomaten fanden, dem unsere VISA-Card schmeckte und der auch noch Euronen ausspuckte.

Tickets -> Zug -> Ankunft -> in der Reihe stehen und warten, das erste mal, nur um, vom Bahnhof die Straßenseiten wechseln zu dürfen -> und wieder warten…

Dieses „wieder warten“ war DAS Warten, von dem ich schon gelesen hatte. Mäanderbandähliches Menschen-Leitsystem. Wir brauchten eine gute Stunde, um an den Zugang zum Pier zu gelangen. Um uns rum kippten auch nur zwei Personen um, die ärztlich versorgt wurden.

Dann standen wir am Pier. Vor uns ein orangefarbener Weg, der zur Insel hinüberführte, mit vielen Menschen drauf. Auf den Pier schaukelt es leicht, man sollt barfuß laufen und es einfach nur genießen. Wir setzten uns irgendwann hin und  machten einen kleinen Picknick. Dann ging es weiter…Ein Schwan überquerte vor uns die orangene Stoffbahn und ließ sich auf der anderen Seite wieder ins Wasser gleiten. Wir liefen die gesamte Strecke, mit ca. 6 km, ab. Ein unvergessliches Erlebnis, einfach toll, dass wir hier sein durften.

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Floating Piers, unsere ersten Schritte

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[..]MiSaCo

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Su[..]SaCo, und das ist ja nun wirklich selten, dass ich ein Foto poste, welches mich zeigt 😉

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Floating Piers

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Floating Piers

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Floating Piers

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Floating Piers, mit Colin

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Floating Piers

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Diese Burg steht auf einer kleinen Insel im Lago d’Iseo

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Floating Piers, mit Familie 🙂

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Floating Piers, meine Große 🙂

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Floating Piers, Isola di San Paolo

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Floating Piers, Isola di San Paolo

Wir waren fix und fertig, als wir zurückkamen. Am Bahnhof hatten wir das Glück, dass unser Zug gerade losfahren wollte, wir ihn noch erreichten und so mit Wartezeit 0 zurückfahren konnten.

Für den Rückweg haben wir eine andere Route zum Brenner ausgewählt, landschaftlich unglaublich schön, mit Serpentinen, das einem anders wird, wir fuhren an atemberaubenden Bergsilhouetten vorbei, passierten zwei Pässe, ein Skigebiet mit vielen Skiliften und einer Seilbahn, die ich bestimmt nicht betreten möchte. Sanja war hellauf begeistert, ich aber sah sie Höhe und die Länge der Strecke und kalkulierte, wie lange ich es da drinne aushalten müsste..nein, das habe ich für mich abgewählt.

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In den Dolomiten

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Dolomiten

Wir fuhren weiter, immer Richtung Norden, vorbei an Apfelplantagen, bis zum diesem Punkt:

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Der Mendola-Pass ist auf Grund einer Mure geschlossen

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…nichts geht…

Der Pass ist komplett wegen einer Mure gesperrt (viele, viele Steine auf der Straße, die da nicht hingehören)

Tja, dieser Pass ist unpassierbar, er sollte uns näher an unser Ziel bringen. Eine Umleitung ist nicht ausgeschildert. Nun versuchen wir via Gampenpass und Merano zur A22 und dann weiter zum Brenner zu kommen. Unser Navi zeigt eine Ankunftszeit, die uns erschrecken läßt…

Es wird spät werden, sehr, sehr spät oder wäre es besser zu sagen „früh“? Denn eins ist sicher, heute kommen wir zu Hause nicht mehr an 😐

29. Juni

Nachtrag I: Wir haben unser Ziel gegen 5:00 Uhr am Mittwoch morgen erreicht 😐 (krasse Nacht)!

01. Juli

Nachtrag II: Erste Anschaffung, nach dem Trip durch die Dolomiten…

Bremssteine

…ein Satz Bremssteine 😉

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