23. August ’17 Page, AZ |Tag 18|

Ich bin mit Sanja zusammen heute vormittag zum Hanging Garden Trail gelaufen(!). Wir haben uns echt verdächtig gemacht, da wir wirklich die einzigen Fußgänger waren. Man kann mit dem Auto bis zum Trail und dort loswandern, nun wollten die Männer aber noch etwas chillen und so sind wir Beiden los. Der Trail soll 1 Meile lang sein (Raoundtrip), aber ich glaube, dass das etwas untertrieben ist. Er muss länger sein. Egal, man läuft durch die Wüste und würde auch Zeit haben zu verdursten, wenn man ohne Wasser losgeht, zumindest war das unser Gefühl. Wir hatten Wasser dabei, aber es hätte mehr sein können. Hier wieder lebensfeindliche Zustände, Hitze und Hitze und nochmal Hitze! Dazu aber wieder atemberaubende Ausblicke, Ausblicke, die man nicht mit der Kamera einfangen und wiedergeben kann. Wir sahen Felsformationen in unterschiedlichen Farbschattierungen und in den bizzarsten (diese Wort gibt es glaub ich nicht) Formen und dazwischen schlängelte sich der Colorado.

Wir erreichten irgendwann, durch mehrere Trinkpausen unterbrochen und damit in die Länge gezogen, das Ziel. Die Hanging Gardens sind nun nicht das absolute Highlight in Page, aber trotzdem interessant. Es handelt sich um einen Felsvorsprung, unter welchem Pflanzen, eben, wie in einem Garten sprießen. Das Klima ist feucht und etwas kühler, läd zum verweilen ein und der gesamte Garten ist nicht wirklich groß.

Der Weg, einfach aber effektiv gekennzeichnet.
Zur Orientierung, wo der Wanderweg ist.
Unterwegs
Total spröde, das Gestein.
Rast?
Aussicht.
Sowas wächst hier in der Wüste, viel mehr Grün sieht man nicht, außer… (nächstes Bild).
Sattes Grün, Hanging Gardens.
Nochmal.

Wir haben Rast gemacht, wieder völlig alleine und damit totale Ruhe. Genau das gleiche Phänomen, wie ich schon beschrieben habe. Man traut sich kaum zu atmen, um diese Ruhe nicht zu stören. Als ein sich ein trockenes Blatt vom Strauch löste, hörten wir es, wie es auf dem Boden fiel…wirklich(!), unfassbar. Wir genossen diese Stille noch ein Weichen und kehrten dann langsam zum Hotel zurück.

Wir wollten es heute nicht übertreiben, somit chillten wir noch etwas am Pool und fuhren zum Sonnenuntergang zum Horse Shoe Bend. Tolle Aussicht, muss man gesehen haben. Ein Hinweisschild an der Straße zeigt die Richtung, dahinter gibt es eine festgefahrenen Fläche, auf welcher man parken kann. Als wir bei unserem letzten Aufenthalt hier waren, standen dort zum Sonnenuntergang auch einige, wenige Autos. Diesmal war die gesamte Fläche zugeparkt, Autos, RVs, sogar zwei Reisebusse! Wir fanden nicht einmal ein Fleckchen, um unseren Wagen abzustellen. Dazu kommt, wenn zu viele Menschen oben, man läuft noch etwas, um den Aussichtspunkt zu erreichen, sind, dann sieht man wirklich nichts. Wir entschieden uns degegen, unser Auto irgendwo illegal stehen zu lassen, um dort hochzukraxeln, stattdessen kehrten wir um und überfielen einen Taco Bell (Mexikanisches Fast Food).

36° 54.657 N -111° 27.37 W

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