07. Februar ’18 Eine Woche auf Malta |Post 2|

Heute, Sonne den ganzen Tag! Unser Plan war: Comino. Gestern sind wir kurz nach Cirkewwa (Ferry-Terminal hier auf Malta und ganz in unserer Nähe) gefahren. Hier erfuhren wir, dass das kleine Ferry Boat am Mittwoch, also heute nicht von dort ablegt, sondern nur die Strecke Mgarr (Ferry-Terminal auf Gozo) anbietet. Das ist kein Problem, wir sind also mit der Gozo Channel Line rüber nach Mgarr und haben dort das kleine Charterboot gesucht und auch gefunden. Es waren gerade mal sechs Leute, die dort zusammengekommen sind, zum rübersetzen. Comino ist aber wirklich ein Ziel, welches ich empfehlen kann. Zumindest, wenn man Felsen, Entlangwandern an der Küste und einfach die Natur mag. Für viele ist die Blue Lagoon der Grund, warum sie nach Comino fahren. Das war auch unser erster Anlaufpunkt. Es gibt sonst nicht viel hier. Wir haben ein verlassenens Hotel gefunden, welches aber wohl gerade saniert wird, ansonsten sollte man sich Wasser und alles was man benötigt mitbringen.

Das Wetter sah zwar wirklich toll aus, wir hatten aber eine Windstärke, die mit 46km/h und Windböen bezeichnet wurde. Das enspricht 6 fast 7 Beaufort und auf der Rücktour hat unsere Fähre (ca. 12m Länge, grob geschätzt) wirklich ganz schön gewackelt. Der Skipper musste jede Welle mit dem Bug nehmen, das Boot flog mehrmals fast zurück ins Wasser. Wir waren bei Ankunft im Hafen von Gozo pitschnass aber es war ein Erlebnis.

Merkwürdigerweise hat die Gozo Channel Line auf der Rücktour den viel längeren Weg, östlich an Comino vorbei gewählt, was uns zusammen mit der Hintour eine komplette Umrundung dieses Eilandes präsentierte, entsprechend länger dauerte es und das Wetter war wahrscheinlich der Grund. Dieser große Kahn hat nämlich auch ziemlich gewackelt, und der Kahn ist wirklich groß, da er auch als Autofähre genutzt wird. Eine Besonderheit gibt es hier noch. Die Bezahlung erfolgt wie wir es auf den Toll Roads in den USA kennengelernt haben. Nur eine Richtung (Mgarr -> Cirkewwa) wird bezahlt. Das ist für viele Touristen sehr merkwürdig und produziert vieles Nachfragen, aber eigentlich ist es logisch und effizient. Wer nach Gozo übersetzt, muss auch irgendwann zurückkommen, denn es gibt nur diesen einen Weg die Insel zu verlassen.

Hier nun ein paar Eindrücke vom heutigen Tag:

In Cirkewwa
Mgarr, Gozo
Hafeneinfahrt, Mgarr, Gozo
Hafen, Mgarr
Fischerboote
Blue Lagoon, zum Schwimmen bestimmt ein Traum, jetzt im Winter, mit Wellengang nicht so spektakulär.
An der Küste entlang
Noch mehr Felsen
Wieder mit Loch
Weil es so schön war, beide nochmal
Wellengang auf der Rücktour
Böen, 46 km/h

Morgen planen wir wieder die Insel Malta, mit dem Bus nach Saint Julian und einfach treiben lassen. Hoffentlich gibt es dort Katzen, Sanja ist schon ganz unruhig. Die Hotelkatzen hier sind alle scheu und wenn jetzt nicht bald viele Katzen verfügbar sind, dann wird sie echt traurig, die Tochter?.

Großer Kahn, Fähre zwischen Malta und Gozo

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