12. Juli ’18 Berlin – Dunkerque – London – Brussels – Berlin (III)

Ein halber Tag verblieb uns heute noch, den wir in London verbringen konnten. Wir haben unser Zimmerchen leergeräumt, alles in den Touran geschmissen, diesen genau dort stehen gelassen, wo er seit gestern stand und sind zur Bahn gelaufen.

Heute galt es ein paar Touri-Magneten aufzusuchen. Alles war sowieso nicht realisierbar, wir befinden uns ja definitiv nur auf einer Stippvisite. Schauen, was geht und nun wissen wir, mit dem Auto nach London zu fahren ist eigentlich ganz gut möglich. Gut, in London möchte man kein Auto haben (das gilt eigentlich für alle Großstädte weltweit) aber wenn man mehr vorhat, dann ist es gut möglich. Auf jeden Fall muss man offen dafür sein, dass es Zeit braucht, aber wir haben so geplant, dass es unterwegs wirklich viel zu sehen gab. Die Kinder waren vielleicht etwas geschockt, jetzt sind endlich Ferien und dann gibt es Geschichtsunterricht und den auch noch mit Live-Bildern versehen?.

Unser Plan, in Belgien Erdgas zu tanken und damit bis nach London und zurück zu kommen ging auch auf. Wir hatten bei Ankunft in Belgien, bei der uns schon bekannten Tanke, sogar noch 100 km gut.

Jetzt aber erst ma zurück zu unserem Londonaufenthalt. Unser erster Stopp war das Emirates Airline Cable Car. Sehr schöner Ausblick, wenn auch für uns beingrauem Wetter. Für den Sohn eine super Gelegenheit sich bei Unwohlsein in der Höhe zu konditionieren, hat sich in alle Richtungen gelohnt. Wir haben uns nur einen Sigle ride gegönnt, natürlich sind die netten Damen am Schalter bereit einem alles zu verkaufen. Ich glaube wir hätten einen Tagesaufenthalt daraus machen können, dabei wollten wir doch nur 1x über die Themse und dann von dort weiter mit der Subway gen City Center. Hier ein paar Fotos:

Unser weiteres Vorhaben sah so aus, dass wir zur Tower Bridge fuhren und durch die vielen Besucher vor Ort über die Brücke bewegten, dem London Tower ein paar Blicke zuwarfen und danach noch zum Buckingham Palace weiterfuhren. Auch hier Massen von Besuchern. Wie entspannt war es doch im Hyde Park, auch viele Besucher aber weniger Touristen und dann verliefen sich die Mengen, bzw. die Einheimischen lochten in die abgesperrte Zone rund um die Große Leinwand ein, auf welcher Englands Niederlage im Halbfinale übergragen wurde.

Nun waren wir aber hier, am Buckingham Palace und mir wurde wieder bewusst, wie wenig ich mit einer konstitutionellen Monarchie anfangen kann. Mir sind in meiner Bekanntschaft Leute begegnet, die totale Royal-Fans sind, aber so richtig, mit Ehrfurcht wird da über die Royals gesprochen…ok, kurzer Exkurs…und nun wieder zurück.

Hier etwas geguckt, und dort estwas geguckt, dann mussten wir langsam zurück zu unserem Auto. Die Fahrt von London nach Dover gestaltete sich zähflüssig. Hier scheint immer und überall dichter Verkehr und Stau zu sein. Dazu eine aggressive Fahrweise, die selbst den besten Ehemann von allen aus der Reserve lockte. Trottdem kamen wir an unserem Ziel an, zwar 30 Minuten nach avisierter Zeit, man soll 50 Minuten vor dem Ablegen eingecheckt haben. Die Fähre hatte sowieso Verspätung.

Tower Bridge
Tower Bridge
Skyline, Financial District
Port of Dover
Massen von Möwen

Wir erreichten Calais mit Verspätung und hatten noch den Weg bis nach Brüssel vor uns. Gegen 0:30 Uhr erreichten wir unsere gebuchte Unterkunft. Die Kinder schliefen und Mike und ich diskutiereten, wer welches Kind ins Bett tragen würde?… aber zum Glück wurde sie wach und konnten selbst die Treppe hinaufkraxeln.

Im nächsten Beitrag geht es weiter…

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