13. Juli ‘18 Berlin – Dunkerque – London – Brussels – Berlin (IV)

Brüssel, Hauptstadt Belgiens, nette beschauliche Stadt, für uns mit dem Hintergrund der Berliner Großstadt, ist es eine ruhige Hauptstadt. Enge Straßen, gesäumt von kleineren Wohnhäusern, zwei bis drei Etagen. Das ist der Eindruck der Altstadt, den wir am heutigen Morgen bekamen. Wir erreichten unsere Unterkunft mitten in der Nacht. Via booking.com haben wir das „Train Hostel“ gebucht und das ist DER Hammer. In unmittelbarer Nähe der „Train World“-Ausstellung liegt dieses Hostel. Wie der Name verrät herrscht das Thema „Train“ vor. Nicht nur das, alles ist Zug. Sammlerstücke, Raritäten alles, was zum Thema Zug zu finden ist, ist vorhanden (naja, der ausgestopfte Schaffner fehlt vielleicht). Die Zimmer sind mit Schlafkojen aus Zugschlafwagen ausgestattet und wer mag kann sogar in einem Zugabteil schlafen. Letzteres haben wir gebucht. Nicht sehr groß, aber ausreichend, eben ein richtiges Zugabteil. Der Waggon (es ist ein kompletter Waggon) steht auf dem Dach des Hauses. Die Idee ist bestechend, besonders für Kinder eintotales Highlight und die gesammte Umgebung total nett. Der Innenhof ist ebenfalls entsprechend ausgestatten, ebenso der Common room.

Train Hostel
Vom Hof aus fotografiert, ganz oben in dem querstehenden Zugwaggon haben wir übernachtet.
Blick von oben.
Das ist die zweite Ebene.
Nochmal.
“Unser” Abteil.

Wir haben dem Atomium ein Besuch abgestattet und noch einen kurzen Stopp am EU-Parlament eingelegt. Alles unter der Prämisse des kurzen Kennenlernen, um später mit mehr Zeit und besserer Planung noch einmal herzukommen. Allein das EU-Parlament sollte man besuchen, zumindest die jungen Leute, im Zuge der politischen Bildung in der Schule wäre das vielleicht ein Idee. Vielleicht als Alternative zu einer Sprachreise in der 9. Klasse, die mit Sprache nicht wirklich viel zu tun hat ?.

Atomium

In vier Tagen durch fünf Länder, drei davon mit geplantem Aufenthalt, das klingt vielleicht nicht nach Entspannung, war es auch nicht. Sonst sind wir in den Sommerferien für mehrere Wochen unterwegs, wie hier im Blog nachlesbar ist. Diese Jahr haben wir keinen Trip dieser Art geplant, sondern sind nur kurz in Europa unterwegs. Auch in Eiropa kann man nette Ecken sehen und Erfahrungen sammeln. Zwei Wochen Ostsee wären bestimmt nie unser Urlaub, aber zwei Wochen, in denen man zumindest etwas unterwegs sein kann und verschiedene Ortswechsel erfährt, die können auch mal in Europa stattfinden. Wenn wir etwas entsprechendes planen und durchführen, werde ich hier darüber schreiben.

Nun sind wir auf dem Heimweg, gerade an Bielefeld vorbei, das scheint es doch zu geben??…wobei doch oft andere Theorien im Internet kursieren???

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