28. Juni ’12 Whidbey Island, WA (9. Tag)

Gestern Abend erreichten der Zug die AMTRAK-Station in Seattle. Der Zug war erstaunlich pünktlich. Gepäckt gesucht und raus, endlich wieder festen Boden unter den Füßen :-). Das nächstes Ziel war der Airport Tacoma (SEA-TAC), hier steht unser Mietwagen bereit. Unser Plan: wir nehmen den Light Rail dahin, preisgünstig, umweltfreundlich alles so wie wir es mögen. Die Ausführung: etwas schwieriger als gedacht. Die Frage nach dem Nahverkehrsmittel wurde mit ungläubigen Blicken und Kopfschüteln quittiert. Fazit: wir sollten doch wie alle anderen ein Taxi nehmen. Das ist wieder Amerika, bloß nicht ein paar Schritte zuviel laufen. Wir erfuhren die ungefähre Richtung und zogen los, es waren vielleicht 300 m, dann standen wir vor dem Bahnhof. Tickets kaufen, rein in den Zug, das war alles gar kein Problem. Nach einer halben Stunde waren wir in SEA-TAC. Etwas später nahmen wir unser Auto in Empfang, diesmal keine Eichenschrankwand auf Rädern, sondern ein ganz unscheinbarer Jeep Patriot, der sich sogar prima in engere Kurven lenken läßt. Eine Nacht im „DaysInn“ und wir waren fit für das nächste Abenteuer auf Whidbey Island….

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Warten auf die Auto-Fähre

2012-06-29-SEA-Whidbey (8) Auf der Autofähre

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Sanja und Colin

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Nachdem wir gestern nachmittag  mit der Autofähre von Mukilteo, nördlich von Seattle, nach Whidbey Island übergesetzt haben, hatten wir noch eine viertelstündige Autofahrt vor uns, bis wir unser nächstes Ziel erreichten — unsere neue Übernachtung.2012-07-01-Seattle (17) Der Weg war schon ein Erlebnis. Überall Natur und die Straße wurde immer enger, zum Schluss bogen wir in eine Einbahnstraße ein. Rehe standen an den Seiten rum und kleine Hasen hoppelten über die Straße. Über „Servas“ fand ich diese Adresse. Unser Host lebt in einem sehr schönen selbstgebautem Haus mitten in der Natur, in der Ferne sind die schneebedeckten Gipfel der Mountains zu sehen. Ihr Ehemann ist zur Zeit fischen in Alaska, dafür ist aber noch anderer (Kinder-)Besuch da. Es paßt perfekt, Layla ist acht und Sanja hat sofort Fraundschaft geschlossen. Rein sprachlich verstehen sie sich (irgendwie…Kinder machen das einfach). Die beiden Mädchen ziehen zusammen los, streifen durch den Wald und tauchen nach einer Stunde wieder auf. Colin geht manchmal mit, oder er spielt Ball mit uns. Einfach toll, wir kamen hier an und waren sofort zu Hause. Die Kinder freuen sich schon auf die Beach, es ist zwar zu kalt zum Baden, aber Sanja hat erfahren, dass es da Muscheln geben soll (ich werde zur Sicherheit eine große Tüte mitnehmen). Wir werden den Tag heute hier bleiben und morgen geht es dann weiter, mit Stop in Seattle, hier gibt es auch noch einiges zu sehen.

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Ft. Ebey State Park
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Colin und Mike
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Im Ruhemodus
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Beach, überall angeschwemmtes Holz

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