RyanAir (01. September ’18)

[…] Sooo…., es ist der erste Tag im September und ich bin vor wenigen Minuten am Airport Berlin-Schönefeld, zusammen mit dem Töchterchen, in einen RyanAir-Flieger geklettert. Nun war RyanAir in den letzten Wochen sehr häufig in den Medien, es ging um Streiks, Lohn etc.

Diese Airline spart einfach wo sie kann, klar, bei den Ticketpreisen darf man nur den Transport erwarten, aber, was ich diesmal beim CheckIn beobachten durfte, das ist wirklich grenzwertig. Ich kenne es so, dass beim Online-CheckIn zusammen gebuchte Tickets immer auch zusammenhängende Sitzplätze erhielten. Klar kann ich mir gegen Gebühr einen Sitzplatz aussuchen. Das ist aber bei diesem kurzen (65 Minuten) Flug wirklich nicht notwendig. Das ich nun getrennt vom Töchterchen sitze ist überhaupt nicht dramatisch, auch nicht für sie, aber dass Familien mit kleinen Kindern über den Flieger verteilt werden, das erscheint mir nicht wirklich adäquat. Natürlich ging die Sitztauscherei los und ich kann mir nicht vorstellen, dass das nicht den Abflug verzögert, was ja auch mit Kosten zu tun hat. Merkwürdige Sparpolitik…

Besser aber ist, was mit der Handgepäckgröße passiert. Wir haben die Flüge vor vielen Monaten gebucht, zu einer Zeit, als ein Handgepäck mit 55x40x25 cm definiert war. Das passt, mit Rucksäcken dieser Größe kann man wunderbar einige Tage oder länger verreisen. Nun ging Ende August die Meldung durch die Medien, dass RyanAir seine Transportbedingungen bezüglich Handgepäck zum 1. November ändern wird. Gut, trifft uns nicht, so meine Theorie. Allerdings kam gestern zum Online-CheckIn sofort die Meldung, dass ich auf Priority upgraden soll, wenn ich ein Handgepäckstück, welches größer als ein Mini-Handtäschchen ist, mit an Bord nehmen möchte. Haben wir nicht gemacht, das Upgrade. Unsere Bordkarten sind, anstatt in der üblichen blauen Farbe, komplett in weiß gehalten. Das habe ich erst am Airport wahrgenommen. Um mich rum, überall blaue Bordkarten auf den Handys und eine Priority-Warteschlage, die den Namen Priority nicht mehr verdient, denn wenn fast jeder Passagier Priority ist, dann ist das schon etwas schräg. Am Gate steht ein Pappaufsteller, der die beiden verschiedenfarbigen Bordkarten an Hand der zulässigen Handgepäckgröße erklärt.

Kompletter Beitrag: http://sumisaco.eu/2018-september-new-york-city-1/

AirChina

[…]Der Flieger nach Beijing hob in Düsseldorf (DUS -> PEK) ab, auch das kannten wir schon. Der Online-Checkin war wieder nicht möglich. Die App fragte bei der Installation so viele Daten ab, dass ich dies abbrach, da ich zusätzlich zu meinen im System der AirChina hinterlegten Daten nicht noch mehr einem autoritärem Staatssystem überlassen wollte. Auch direkt auf der Air China Website konnten wir uns nicht erfolgreich einchecken. Dafür fand ich einen Weg, trotzdem Spezialessen (vegetarisch) zu ordern. Die Hotline, mit kostenfreier internationaler Rufnummer nimmt pro Tag gefühlt nur 3 Anrufe an, ich gab irgendwann entnervt auf, auch weil ich Bedenken hatte, dass die Musik die in der Warteschleife eingespielt wurde irgendwann mein Hirn formatieren würde. Die AirChina hat in Berlin ein Büro (Leipziger Platz 2, 10117 Berlin, Tel. (030) 23 60 8 1-0), angerufen und die Dame am Ende der Strippe nett gefragt, ob sie das Essen so im System vermerken könnte. Hat geklappt, sogar für den Rückflug. Weshalb ich hier so einen Aufwand trieb, ist einfach der Erfahrung von 2015 geschuldet. Dafür war das vegetarische Essen diesmal auf diesem Flug aber auch eine Erfahrung:)

Kompletter Beitrag: http://sumisaco.eu/hong-kong-4-0-air-china/

Und hier noch zwei andere Berichte die ich über die AirChina geschrieben habe:

http://sumisaco.eu/reisen-mit-air-china-was-man-tunlichst-unterlassen-sollte/

http://sumisaco.eu/beijing/    [Wobei der Bericht hinter diesem Link wirklich gelesen werden sollte!]

 

TurkishAirline

[…] Den Flug haben wir  diesmal am günstigsten bei der Turkish Airline gefunden. Wir sind wirklich positiv überrascht. Leider ist es nicht wirklich möglich, über „TripAdvisor“ Airlines zu bewerten, das ist schade. (Nachtrag, 27.02.2019, mittlerweile kann man auch mit einem deutschen Account Airlines bei TripAdvisor bewerten). <Link folgt.>

Ich nutze also diese Plattform, um ein paar Gedanken nieder zu schreiben.

Sie haben einen Koch!!! Das ist ernst gemeint, der kocht nicht an Bord, nein, aber da steht ein männlicher (ich vermute, es ist immer ein männlicher) Flugbegleiter in Koch-Kluft. Das Highlight an dieser Uniform ist aber die Mütze (jeder kennt diese weißen Teile, die das Markenzeichen des Kochs schlechthin sind) und er hat wirklich eine Mütze auf. Die setzt er auch während des gesamten Fluges nicht ab. Als erstes gibt es zur Einstimmung für jeden eins dieser türkischen Gelee-Nuss-Konfekt-Teile. Der Flug war sehr angenehm, da eine freundliche Stimmung herrschte (manchmal fühlt man sich als Störfaktor, wenn man als Passagier einen Flieger besteigt). Das Essen war richtig gut, die Maschine komfortabel. Turkish Airlines ist meine Empfehlung. Da das hier eine Ergänzung nach dem Ende dieser Reise ist, kann ich sagen, dass alle 4 Flüge (Turkish Airline) auf dieser Reise gut von mir bewertet werden.

Kompletter Beitrag: http://sumisaco.eu/20151112-berlin-istanbul-hong-kong/

IslandAir (Insel-Hopping, Hawai’i)

[…] Unser Anschlussflug wird von der IslandAir durchgeführt. Diese Fluggesellschaft startet zwar von HNL, ist aber auf keinem der Monitore aufgeführt. Erst, wenn man in dem außerhalb liegenden Abfertigungsbereich angekommen ist, würde man die Information finden, das es den Flieger zur geplanten Zeit auch wirklich gibt. Dazu kommt, dass dieser Bereich abends (gegen 21:00 Uhr) verschlossen wird. Wir haben uns gestern Abend noch auf die Suche begeben, fanden ein abgeschieden liegendes Gate und den Hinweis, dass IslandAir hier startet. Dazu eine Angestellte besagter Fluggesellschaft, die uns sagte, wir mögen uns hier morgen früh wieder rechtzeitig einfinden.

Mit diesen Informationen wähnten wir uns sicher. Suchten uns einen Schlafplatz (siehe Post zuvor) und verbrachten die Nacht. Der Morgen begann sehr früh, mit Starbucks-Kaffee zum wachwerden und schon machten wir uns auf den Weg zu besagtem Gate. Hier fanden wir auch den Hinweis, dass unser Flieger von Gate 74 startet. Wir waren aber am Gate 63(!). Also, wieder zurück und wichtig aussehende Menschen gesucht, Menschen mit Uniform, vergleichbarer Kleidung oder Airport-Ausweisen um den Hals, was uns verriet, dass sie hier arbeiteten; gesucht, gefunden, gefragt.

Fazit: Wieder runtergehen und dort warten, da war aber niemand! Erneuter Versuch, keine andere Information. „Other business“ hieß es mehrmals, was wohl bedeutet „keine Ahnung und ist mir auch egal“. Inzwischen wurden wir ausgerufen. Wir hatten keine Chance, das entsprechende Gate zu finden, da es wirklich keinen Hinweis gab. Überall abgesperrte Türen. Dann endlich fanden wir eine Dame, die uns sagen konnte, dass wir durch den Bagage Claim hindurch, raus aus dem Flughafen und außen herum in ein anderes Gebäude mussten. Großartig, das war nicht mehr zu schaffen, wir erreichten den IslandAir Ceck-in, allerdings hatte die Maschine gerade abgehoben…

Uns trifft nun wirklich keine Schuld, das konnten wir auch kommunizieren, für den folgenden Flug bekamen wir neue Tickets ausgestellt, aber ärgerlich ist das wirklich!

Kompletter Beitrag: http://sumisaco.eu/20170112-honolulu-und-wie-man-nach-ueber-6-stunden-wartezeit-seinen-flieger-verpasst/

Norwegian Airshuttle

[…] Gestern sind wir die letzten Meilen nach Oakland, CA gefahren, rein in den Flieger der Norwegian Airshuttle und los. Es war wieder ein DreamLiner und das Werbefilmchen versprach uns durch ein tolles Lichtmanagement, das während des Fluges/ zum Ende des Fluges eingesetzt wird „More Jet and less Lag.“ …klingt nach Lichttherapie und hat nicht gewirkt (subjektive Einschätzung der Passagierin/ Verfasserin). Trotzdem, der Flug war ruhig, ich denke auch, dass es keine Winde/ Wetterunbillen gibt, die einen so großen Vogel aus dem Gleichgewicht bringen können. In Oslo angekommen gab es wieder keine Airbridge. Das scheint Tradition zu sein, bei Norwegian Airshuttle. Bei drei Flügen unsererseits erinnere ich mich an drei Durchsagen, dass wir auf den Rüssel warten müssen. Eine halbe Stunde später, haben sie aber eine Airbridge aufgetrieben und wir durften raus, in europäische Luft. Der Captain erzählte etwas von einem wunderschönen Tag mit 16°C(!), wir bekamen einen Kälteschock. Auf dem Rollfeld standen alle dort beschäftigten (nordeuropäische) Menschen kurzärmelig und teilweise kurzbeinig herum und wir begannen nach unseren Jacken zu graben!!! Raus aus dem Flieger, durch die wertvolle, weil so rare Airbridge gelaufen und da standen wir. Es gab eine Rolltreppe nach oben, eine von den schmalen, wo man nicht nebeneinander steht, diese mussten alle bewältigen (da war noch ein kleiner Lift, wenn 4 Personen drinne waren, dann wurde die Luft knapp), alle Passagiere, und das sind in einem Dreamliner schon mal um die 300 rauf auf die Rolltreppe, die kaputt war. Niemand der Passagiere hielt sich an die 5kg-Höchstgrenze für das EINE Handgepäck! Tolles Bild, wie wir dort hochgekraxelt sind auf der Hut sich nicht mit einem anderen Passagier zu verkeilen.

Kompletter Beitrag: http://sumisaco.eu/20170830-zurueck-in-europa-tag-25/