20. Juli ‘14 Gulfshore, Gulf of Mexico, Alabama

Gestern sind wir von Mobile ca. eine Autostunde nach Dauphin Island gefahren. Sehr viele Menschen hier, aber auch Wasser/ Strand [das könnte wohl der Grund für die Menschen sein;-)]… Von Dolphin Island aus kann man die Autofähre nach Ft. Morgen nehmen. Das kostet zwar 20.-$ pro Auto, lohnt sich aber. Es passen 18 Autos rauf, also sollte man schauen, wo man steht, wenn man ankommt und sich einreiht, denn die Fähre fährt nur alle 90 Minuten. Wir waren auf Platz 11, also alles war gut :-) ——————————— Daytrip to the gulf shore. We went to Dauphin Island, where we spent approx. one hour at the beach. The weather was sulky and windy. Our intention was to go by ferry to Ft. Morgan. That’s a nice trip, it takes about half an hour to arrive in Ft. Morgan. The weather there was not the best, there was drizzle but ith temperature was nice. We took the US180 to intersection US 59. The 59 goes directly to the gulf shore. Here we went to the beach and I am sure the sulky weather with its clouds saved our, especially Mike’s life;-) Although we used sunsreen SPF 50(!) Mike’s skin began to turn red :-(. Nevertheless, it has been a great day for the kids (also for the parents) so we were looking for a sporting good store on our way back to the motel. At „DICK’S“: no surf boards available any more but at „WalMart“ we found the both very last surf boards:-) and a small tent (as protection against the sun) so we were well prepared for the following day. The way home back to our motel we used the 59 and I-10, not the ferry. Bevor wir uns in besagte Reihe gestellt haben, hatten wir noch ausreichend Zeit, zum Strand zu gehen. Oh, war das windig und trübe!

Auf der Fähre/ On the ferry boat
Ferry boat
Oil platform
Sulky seagull
Pelican
Colin, Gulf of Mexico

In Fort Morgan (hier, genau wie drüben auf Dauphin Island befinden sich wirklich Forts, aber wir haben die Sache mit dem Geschichtsunterricht vertagt und sind gleich weiter) sind wir die 180 bis zur Intersection 59 gefahren. Wunderbarer, öffentlicher Strand. Parkplatz in der Nähe und die Kinder waren im Himmel. Hier konnten wir super den Nachmittag verbringen. Es war zwar wolkig und hin und wieder fiehlen auch ein paar Tropfen aus den Wolken, aber es war schön. Wellen ohne Ende! Next day: We went to the beach, built up our tent, showed the kids how to use the surf boards and enjoyed lying on the beach. It was cloudy (good) sometimes sunny (dangerous) but we survived. Another problem was the wind. It was so windy that all guys around us closed their sun umbrellas, removed their pavilions and disapeared. But the Germans stayed. When we left our very small tent we had to put every single weight on that side where the wind came from. The tent was almost blow off, but we didn’t lose it. Great day, sunburn, sand everywhere, tired kids but great…. ———————————– Wir verbrachten ein paar Stunden am Strand, dann machten wir uns wieder auf den Heimweg zum Motel. Den Kindern hat es so gut gefallen, dass wir entschieden, am nächsten Tag wieder hierher zu kommen. Auf dem Rückweg, diesmal nahmen wir nicht die Fähre, sondern fuhren die 59 und dann die I-10 suchten wir nach einem Sportgeschäft. Wir brauchten unbedingt Surfbretter für Sanja und Colin. Bei „DICK’S“ war alles ausverkauft, aber es gibt ja „WalMart“….und wirklich, wir fanden hier die letzten beiden, auch noch preisgesenkten, Surfbretter. Die Kinder waren im Himmel. Dazu noch ein 2-Personen-Zelt für ganz doll preiswert, was uns etwas vor der Sonne schützen sollte. Gut ausgestattet konnten wir nun auf den kommenden Tag warten. Es regnete NICHT! Wir fuhren los und waren eine gute Stunde später am Strand. Surfbretter ausgepackt, Kinder mit Sonnenschutz eingeschmiert und Zelt in Rekordzeit aufgebaut. Dann ging es los. Die Kinder waren nicht mehr aus dem Wasser herauszubekommen, aber das war auch gar nicht schlimm. Bei der Wärme sieht man keine blauen Lippen oder halb erfrohrene Kinder (ich weiss, wovon ich rede, da Colin so ein Experte für „ich bleibe bis kurz vor dem Erfrierungstod im Wasser“ ist). Es ist einfach nur super warm, das Wasser hat bestimmt eine Temperatur von 28°C (meine Schätzung)… Wir konnten es so richtig genießen. Es regnete nicht, d.h. theoretisch hätte ich sogar gefahrlos mein Buch, das ich mir am 15.07. gekauft habe und wo ich immerhin schon auf Seite 5(!) bin, aufschlagen können…hm, hat nicht geklappt, habe ständig nach den Kindern geschaut:-) Also kein Regen, dafür aber Wind, soviel Wind, dass um uns rum langsam ein Sonnenschirm nach dem anderen zusammengeklappt wurde, dann wurde ein Zelt abgebaut, danach verschwanden die Stoffbahnen von den Pavillons und zum Schluss verschwanden auch die Menschen. Nur noch einige wenige strotzten dem Wind, so auch die Webers :-) Wenn wir das Zelt verließen, mussten wir alle möglichen Gewichte (Wasserflaschen, Rucksäcke etc.) so plazieren, dass sie auf der Seite des Zeltes waren, an der der Wind angriff. Das Zelt formte sich im Wind (Fiberglass, ist schon ein toller Werkstoff) aber es hob nicht ab, wir hatten keine Verluste zu beklagen. Es war ein toller Tag, wir blieben so lange, wie wir aushalten konnten. Der Wind wurde einfach irgendwann zu stark, wir wurden ständig gesandstrahlt und die Wellen waren dann auch zu stark. Also traten wir irgendwann den Rückzug an. Und ganz ehrlich, ich habe nicht gewusst, wieviel Sand an einem durchschnittlichen Körper verbleiben kann. Ein Blick in unser Auto heute früh ließ mich leicht erschauern und ich möchte nicht wissen, ob es der Waschmaschine, die ich gestern gequält habe noch gut geht—–great day!!!!

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