High School Year USA, selbstorganisiert, High School Suche

30. Januar 2020

Ein High School Year selbst zu organisieren, bedeutet auch, dass man sich im Vorfeld mit den unterschiedlichen Schulformen beschäftigen sollte. So war zumindest meine Herangehensweise. Unter Public und Private Schools kann man sich spontan etwas vorstellen. Private School klingt sofort nach hohem Schulgeld, wobei man wissen muss, dass Public Schools  bei selbstorganisierten Austauschen ebenfalls ein Schulgeld erheben.

Ein selbstorganisierter Austausch gilt nicht als Austausch, ist ja eigentlich auch keiner:)

Es gibt die Möglichkeit über das PPP (Parlamentarische Patenschafts-Programm) einen Austausch zu organisieren, das ist dann auch wirklich ein Austausch. Infos gibt es hier: https://www.bundestag.de/ppp Wir haben dies nicht versucht, da ich es einfach nicht auf dem Schirm hatte und die Fristen nun verpasst sind, das ist aber eine super Option:)

Auch hier nochmal der Hinweis auf die JUBI https://weltweiser.de/jubi-messen-auslandsjahr-schule-reisen-lernen-bildung/ , die ich schon hier erwähnt habe.

Aber nun zurück, mir wurde erklärt, wenn man über eine Organisation oder Agentur geht, dann ist es ein Austausch, wird also so betrachtet, es wird wohl wie eine Art Partnerschaft zwischen der Public School und der Organisation bestehen, das US-Amerikanische Schüler in beide Richtungen vermittelt werden, die Public School erhebt damit kein Schulgeld. Die nicht geringe Gebühr (also das, was der Austausch laut Katalog dann kostet), deckt alle Ausgaben, die verwaltungstechnisch anfallen, die durch die Host Family entstehen (Aufwandsentschädigung o.ä.), durch Versicherungen und vorbereitende Seminare, eben, alles was im Programm enthalten ist. Es gibt aber zum Beispiel die Option, eine Schule über eine Organisation suchen zu lassen, also deren Netzwerk zu nutzen, die Organisation tritt als Vermittler auf und vermittelt wirklich nur die Schule. Eine Gastfamilie vermitteln zu lassen fällt hierbei raus. Das ist interessant für Familien, die Verwandtschaft oder Freunde vor Ort haben und damit die Sicherheit genießen, zu wissen, wo der Schüler unterkommt. Das ist der aber der einzige Benefit, günstiger kommt man bei dieser Variante nicht, es wird wohl genau dieselbe Gebühr fällig, wie mit dem All-Inclusive-Paket (aus dem Katalog). Begründet wurde es mir, dass diese Zahlung dem Schulgeld, welches dann wieder erhoben wird, entspricht (hat ja nun wieder keinen Austauschcharakter).  Diese Informationen habe ich telefonisch erhalten, somit kann ich keine Quelle liefern und bitte es unter Vorbehalt zu betrachten. Wer andere Erfahrungen macht, kann diese gerne mit mir teilen, so dass ich sie hier veröffentlichen kann.

Die gängigen Organisationen/ Agenturen in Deutschland bieten wohl Austausche an Public Schools an. Präferiert man eine Privat-Schule, dann gibt es hierfür spezielle Organisationen. Ich erwähne mit Absicht keine Namen, diese Agenturen findet man z.B. auf der JUBI.

Die folgenden Links führen zu Informationen die die Unterschiede der Schultypen aufzeigen. Ich bestehe hier nicht auf Vollständigkeit und man möge mir Fehler verzeihen, ich gebe nur meine herausgearbeiteten Informationen weiter.

Charter School (Public School)

Wikipedia (Engl.) Charter School

Wikipedia (Deu.) Charter School

https://www.niche.com/blog/charter-schools-vs-public-schools/

Magnet School (Public School)

Wikipedia (Engl.) Magnet School

Wikipedia (Deu.) Magnet School

Private School

Hierzu brauche ich nichts zu schreiben, alles ist möglich und der Höhe des Schulgeldes sind kaum Grenzen gesetzt ;)

Trotzdem noch ein Link, der vielleicht hilfreich sein kann: https://www.privateschoolreview.com

Der wichtigste Aspekt bei der Schulwahl ist herauszuarbeiten, welche Schulen berechtigt sind International Students aufzunehmen. Diese Schulen nehmen am sog.  Student Exchange and Visitor Program (SEVP) teil. Dies ermächtigt die Schule ein Schriftstück (das I-20) zu erstellen, welches die Grundlage Visa-Beantragung darstellt.

Wird eine High School in den USA, über das SEVP ausgewählt, dann reist der Student/ Schüler nicht mit dem üblichen J-1 Visum ein. Dieses ist den Austausch-Programmen über eine Agentur vorbehalten. Unsere Tochter wird sich um ein F-1 Visum bewerben müssen. Diese Prozedur beschreibe ich später noch genauer und werde sie auch hier verlinken.

Unter dem folgenden Link ist eine entsprechende Liste hinterlegt: https://studyinthestates.dhs.gov/school-search, in welcher man alle Schulen recherchieren kann. Als Tipp, nicht nur die Stadt in die Suchmaske eingeben, sondern auch mit dem District suchen.

Die Liste ist nicht super komfortabel aber man findet, was man sucht. Die Seite, die über den folgenden Link erreichbar ist, bietet sich an, um weitere Informationen über die Schule zu recherchieren: https://www.niche.com/k12/search/best-schools/

Hier sind mehr Kontaktdaten hinterlegt, manchmal die Höhe des Schulgeldes und auch interessante Statistiken.

Ich habe in unserer bevorzugten Gegend ein paar Schulen gefunden, die interessant klingen und zu diesen per eMail Kontakt aufgenommen. Unsere zur Zeit favorisierte Schule ist eine Charter School, mit welcher ich in regem eMail-Kontakt stehe. Diese Schule scheint mit keiner Organisation zusammen zu arbeiten, hat aber ein International Student Program. Es wird auch der Aufenthalt in Gastfamilien vermittelt, Gastfamilien, die den Mitarbeitern bekannt sind, so dass man im Vorfeld erfährt, wo der Schüler unterkommt, bzw. mitgestalten kann (Interessen, bestimmte Vorlieben, was auch immer).

Soviel dazu…

 

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