13. November ’15 Hong Kong 2.0, Hostel „YesInn“ in Fortress Hill //-Review-//

Wir haben gestern Abend unsere gebuchte Unterkunft aufgesucht. Das war das erste Abenteuer, wirklich klein, das hatten wir erwartet, aber die Sauberkeit, von der in diversen Bewertungen geschrieben wurde, die war nicht zu finden. Das Hostel befindet sich in einem sog. Mansion, heißt großes Wohnhaus, mittendrin, auch mit „normalen“ Wohnungen. Das zu sehen, war es schon wert. Also, man sucht und findet es mit Hilfe guter Augen (können nicht meine gewesen sein), am Concierge vorbei, der winkt einen nur in Richtung Aufzüge, wenn er Touristen mit Gepäck sieht. Die Anmeldung/ Rezeption befindet sich auch in einer Wohnung. Wir sind rein und irgendwie vermuteten wir schon etwas. Ehe wir zur Bezahlung (wir hatten nur reserviert) schritten, ließen wir uns den Schlüssel geben um das „Apartment“ vorher anzuschauen. Das war gut so…

Also, „winzig klein“ trifft es, aber das holte uns gar nicht so sehr aus der Defensive. Man muss aber schon sagen, dass Mike seine Beine aus dem „Bett“ (welches eher eine aufgedockte Matratze war) herausragten. Die Größe betrug ungelogen 5 m2 (!) mit (!) „Bad“. Bilder siehe unten.

Wir wurden aber erst zickig, als wir sahen, dass die „frische“ Bettwäsche schon gebraucht war, das ist jetzt wirklich ekelig, da lagen (fremde) Haare rum. Ich habe bestimmt schon schlimmer übernachtet, aber das war hier kein „ich brauche heute Nacht noch unbedingt eine Übernachtung, egal was komme“, nein wir hatten nach Recherche vor vielen Monaten gebucht und die Bewertungen sagen wirklich was anderes. Also: Ekel, das stand auch noch ein Kühlschrank, für alle auf der Etage, den Blick hinein bereue ich etwas, da ich das Bild bis dato noch nicht aus meinem Kopf löschen konnte. Kühlschrank ist eigentlich egal, Handtücher gibt es keine, wäre ein netter Hinweis bei booking.com gewesen, da ich mich normalerweise nicht mit unnützem Kram auf Reisen behänge.

Ausschlaggebend war die Sauberkeit, Lebensmittel hätte ich auf der vorhandenen Wäscheleine, die als Kleiderschrank fungierte untergebracht und barfuß wollte ich auf keinen Fall diese Dusche betreten.

Ein Link zur Bewertung bei TripAdvisor folgt noch…

Wir sind zurück zur Rezeption und der Typ war etwas überrascht, dass wir dieses Zimmer nicht nehmen.

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Iiiihhhh, das ist nun wirklich nicht lecker :-
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Flecken…
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Duschklo oder Klodusche
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Kleiderschrank
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Appartement in seiner ganzen Ausdehnung, Blick nach rechts
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Appartement in seiner ganzen Ausdehnung, Blick nach links

Zu guter letzt konnten wir alle außer der ersten Nacht stornieren, dann sind wir zu McD. wegen dem WiFi und haben einschlägige Seiten konsultiert.

Seit gestern Abend, besser heute Nacht wissen wir, dass man einfach nach Hong Kong fliegen kann und vor Ort ein Hotel findet (das funktioniert vielleicht nicht, wenn hier irgendeine wichtige Messe o.ä. stattfindet). Wir sind wenig später in ein Hotel eingezogen, klar ist das teurer als das Hostel, aber man kann hier sogar Schlaf kriegen und versucht nicht so schnell wie möglich wach zu werden um sich in der Stadt herumzutreiben. Wir haben hier einen guten Startpunkt, um alles zu erkunden und etwas Entspannung kommt auch noch dazu.

Der Tag beginnt mit einem guten Kaffee:

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Willkommen in Hong Kong, King’s Road

Erstes Projekt heute, war mobiles Internet zu besorgen. Gestern hatte der Laden schon zu. Eigentlich soll man diese data-plans in jedem „7Eleven“-Laden bekommen, aber nachdem wir die Läden ausprobiert hatten und wir überall nur fragende Gesichter zu sehen bekamen, vertagten wir es auf heute.

Wer nach Hong Kong fliegt, der sollte sich für umgerechnet ca. €10.- die SIM gönnen, es ist einfach schön, überall kommunizieren zu können. Unser Tip: einen „csl“-Laden suchen und z.B. einen 7-Tage-Plan kaufen. Rein die SIM, Rufnummer anrufen, Aktivierung fertig -> online!

Wir werden die Stadt heute Abend unsicher machen, da es abends/ nachts einfach um ein vielfaches schöner ist.

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