31. Oktober ’16 Hong Kong 3.0, getrocknete Fische, Mid Levels Escelator und The Peak

Ausblick 😀

Wir sind gestern in Hong Kong und Kowloon unterwegs gewesen. Es war Sonntag, so dass an vielen Orten die phillipinischen Hausmädchen wieder ihren freien Tag verbrachten, siehe hier (Post aus 2015). Natürlich haben wir es nicht verpasst, dem Apple-Store einen Besuch abzustatten, denn, kein Hong Kong-Besuch, ohne ?…

Abends saßen wir am Pier von Tsim Sha Tui…ein schöner und entspannter Tag.j

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Abends, mit Lightshow :)

Unsere Unterkunft liegt nicht weit vom Macau-Ferry-Terminal entfernt, also wirklich günstig gelegen, um in alle möglichen Richtungen wegzukommen. Wir wohnen in einer Seitenstraße der Dried-Seafood-Street, das ist wirklich etwas gewöhnungsbedürftig. Die Gerüche und das schon morgens. Alles scheint es in Trockenform zu geben, aber da liegen auch Formen rum, denen ich nicht unbedingt ein Tier zuordnen kann. In der Nähe gibt es einen Laden, an dem „Shark fins“ (Hai-Flossen) steht…Hai-Fisch-Flossen-Suppe?

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Dried Seafood Street
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…die hängen hier einfach rum ;)
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Der Straßenrand dient zum Trocknen unterschiedlichstem Meeresgetiers…

Heute war unser Plan, dass wir uns auf den Victoria’s Peak hoch machen. Wir wollten mit der ultimativen Touristenattraktion, der Peak-Tram hochfahren und zu Fuß den Rückweg bewältigen. Teil 1 unseres Planes ging voll daneben. Am Lower tram terminus waren Himmel und Menschen, vermutlich hätten wir dort zwei oder drei Stunden wartend herumgestanden. Also Planänderung. Internetrecherche (ich liebe es, überall online zu sein) brachte uns ausreichend Informationen, wie wir den Aufstieg bewältigen könnten und auch lebend oben ankämen. Um Ruhe zum Recherchieren zu finden begaben wir uns in den Hong Kong-Park, in unmittelbarer Nähe zur Peak Tram-Station gelegen. Hier gibt es einen Vogelpark, wie die folgenden Fotos beweisen.

 

Unsere Kondition ist nicht wirklich schlecht, aber für so einen Mitteleuropäer aus der gemäßigten Klimazone, sind 30°C nicht unbedingt gesundheitsförderlich, 30°C, die man in der Sonne wandernd verbringt.

Es gibt die Mid-Levels-Escelator, auch bekannt, als die längste Rolltreppe der Welt. Dies ist ein Rolltreppensystem bestehend aus vielen einzelnen Rolltreppen und beginnt in der Conell Street. Von hier führt es über den Stadtteil SoHo, Richtung Peak. Morgens bis gegen 10:00 Uhr fahren die Treppen abwärts und bringen die Angestellten in die Büros, ab 10:00 geht es dann aufwärts.

Eingang Rolltreppe
Eingang Rolltreppe

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Ansicht von oben

Ungefähr 20 Minuten dauert die gesamte Fahrt und ist in meinen Augen ein Muss für jeden Hong Kong-Besucher. Oben angekommen, bedeutet aber, dass man noch ca. 1,5 Stunden zu laufen hat, ehe man auf dem Peak ist. Es ist kein gemühtlicher Spaziergang, sondern eine Wanderung mit ziemlichem Anstieg, außerdem sollte man keine atemberaubenden Ausblicke erwarten. Entweder es stehen Häuser im Weg oder es ist alles dermaßen zugewachsen, so dass man nichts richtig sieht. Wir haben die längere und etwas leichtere Route über Hatton and Harlech Road/ Street(?) gewählt. Wer interessiert ist, ich werde eine genaue Beschreibung bei TripAdvisor schreiben und hier verlinken: …Link (kommt)…

Der Peak ist obligatorisch. Diesmal waren wir tagsüber oben, sehr schöner Ausblick und viele, sehr viele Menschen :-)

Ausblick ?
Ausblick ?

 

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Unser Weg, wir haben den Loop nicht komplett gemacht, wären zusätzlich ca. 3 km, alles in allem wäre man (kompletter Loop) ca. 8 km unterwegs

Die Schlange, um mit der Peak Tram herunter zu fahren, war wieder sehr lang, gelaufen waren wir heute ausreichend, so dass wir beschlossen haben, den Bus zu nehmen. Nr. 15 schaukelt hinunter nach Central, eilig darf man es nicht haben, er benötigt für den Weg fast eine Stunde.

Heute ist Halloween. Dieses wird hier so gefeiert, dass es Straßen-Parties gibt. Allgemeines Treffen, das bedeutet, es sind Menschenmassen dort, die Polizei auch, es ist so abgesperrt, dass im Notfall durch Entfernung von Absperrung mehr Platz zur Verfügung steht, also mit wenig Opfern zu rechnen ist ;-) Es wird sich verkleidet (möglichst gruselig) und dann geht es los, kanalisiert durch die Absperrung und Ansagen der Polizei läuft man eine Straße hoch, dann um die Ecke und die andere wieder zurück.

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Völlig anders, als wir erwartet hatten, selbst der Ausgang ist gekennzeichnet…

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