10. November ’14 Hong Kong 1.0, Victoria Harbour

Die allmorgentliche iPhone-Reservierungs-Story

Wir haben heute für die ganze Nummer, bis zur Meldung, dass kein(!) iPhone mehr verfügbar sei, 3 Minuten gebraucht. Das hießt, wir steigern uns, sind auf dem Weg richtige Profis zu werden! Einloggen, Captcha entziffern(!) UND korrekt(!) eingeben, SMS absetzen, zurück getexteten Registration Code eingeben und lesen, das alles schon wieder raus ist. Also ich bin wirklich ein ganz klein wenig stolz auf diese Leistung. Leider ist da ein ganz klein bisschen bitterer Beigeschmack….das ist alles für die Katz, was wir da treiben. Trotzdem: Morgen wieder! :-)

Wir haben einen schönen Abend am Victoria Harbour verbracht, wie die Fotos zeigen.

Bevor es Abend wurde haben wir und einfach über die Märkte treiben lassen und ein paar Kleinigkeiten besorgt. Als das Bargeld knapp wurde lag die Idee nahe, doch einfach neues an einem Automaten zu beschaffen. Soweit kein Akt und schon oft in vielen Ländern mit genau dieser Kreditkarte ausgeführt (soll heißen, die Karte ist in Ordnung und für Transaktionen dieser Art gemacht).

ATM gefunden und Karte rein. Anstatt, dass der bekannte Eingabedialog erscheint fährt der Geldautomat runter, richtig gelesen, da werkelt ein WindowsXP im Hintergrung, welches sich gerade verabschiedet. :-(

Nach dem Shut-down -> Ruhe, dann bootet das Teil wieder wie eine Rakete, das heißt wir konnten in Ruhe alle Konfiguationsangaben durchlesen, das ist diese Bildschirmanzeige, die man heute kaum noch kennt, früher bei den Pentium I, Pentium II etc. -Rechnern hatte man noch die Möglichkeit hier nachzulesen, heute bootet das System zu schnell dafür (ich glaube man hätte einen Rechner in dieser Zeit komplett neu aufsetzen können), aber irgendwann präsentierte uns der Bildschirm der ATM ein WindowsXP-Logo (was uns leicht erschaudern ließ), danach Bildschirm (Konsolendarstellung, nichts grafisches) mit der Meldung, dass das Transaction Tool geladen wird, mit einem Counter, der jedes Byte(!) einzeln runterzählte. Wir verabschiedeten uns von unserer Kreditkarte und riefen auf der Hotline an.

Auch das war ein Abenteuer…das Englisch der Dame am anderen Ende war dialektmäßig fast unverständlich. Erst versuchte ich so lange wie möglich durchzuhalten, dann kam meine Ungeduld durch und der Frust und ich gab Mike das Telefon. Er ist die Coolness in Person und kam wirklich weiter. Alles in Allem standen wir ohne Kreditkarte da, hatten die Sache aber gemeldet und wußten, dass in unserem, und nur unserem Fall, eine Ausnahme in der Wiederbeschaffung der Karte gemacht wird. Es gibt ein ATM-Team (Kopfkino: ich stelle mir gerade einen SWAT-Team-Einsatz vor), dieses wird rausgeschickt um unsere Karte zu befreien und diese wird dann in der Zentrale hinterlegen. Das ist so nicht üblich, aber Mike konnte deutlich machen, dass wir das gute Stück JETZT brauchen und nicht nächste Woche oder so.

Trotzdem sind wir abends entspannt von Mong Kok runter zum Hafen gelaufen. Dicht am Hafen, alles ist hier reich und hell und supervoll wurden die Straßenhändler immer aufdringlicher und wollten uns partout irgendwelche gefälschten Uhren andrehen. Das wir das erst hier erlebten zeigte uns wieder, dass wir sonst in den Ecken unterwegswaren, wo wenig Touristen hingehen,wir also das wirkliche Hong Kong gesehen haben…

 

 

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