30. Oktober ’18, der Versuch Mangroven zu sehen, stattdessen Unterwasserwelt am Anse Figuier

Montag: Unser letzter kompletter Tag hier auf Martinique. Der Tag beginnt kurz vor Sonnenaufgang, wir gehen runter zum Strand, um ein paar Muscheln und Versteinerungen zu sammeln. Es sind knapp 25° (PLUS!), sobald die Sonne aufgeht, steigt die Temperatur, ist ja auch kaum zu ertragen, wenn die Temperatur unter 30°C rumdümpelt! Mit diesem schnellen Ansteigen der Temperatur verschwinden auch die Jogger am Strand. Die haben sowieso nur ein kleines Zeitfenster, von: ich kann den Weg den ich entlangjogge gerade so in der (sehr kurzen) Dämmerung erkennen, verunfalle also nicht sofort mit Sprunggelenksfrakturen, bis zu dem Zeitpunkt: verdammt, die Sonne steigt aber schnell auf und ich zerkoche gleich in der Hitze, zum Ausüben dieser Sportart.

Nach dem Leersammeln des Strandes und einem entspannten Frühstück haben wir uns auf den Weg Richtung Ducos, nördlich von uns, gemacht. Hier haben wir auch wirklich den Kayak-Verleih am Ende eines Töpferdorfes, welches aber, bedingt durch die Nebensaison eher ausgestorben wirkte, gefunden. Wir standen auf dem Steg und schauten Richtung Mangroven. Unsere Tochter, in der Funktion eines kayakerfahrenen Vereinsmitgliedes, schaute in den wolkenlosen Himmel und kam ohne jede Umschweife zu der Entscheidung, dass eine mindestens einstündige Kayakfahrt durch die Mangroven bestimmt ein tolles Erlebnis sei, sie aber noch nicht ausreichend an das Klima angepasst war, um lebend zurückzukehren. Wir hörten auf unsere Tochter, wahrscheinlich alle froh, dass sie uns gerade vor Hitzschlag, Verdursten, ausgesaugt werden durch Mosquitoes etc. gerettet hatte.

Wir waren alle ein bisschen froh, nicht Kayak zu fahren ;)
Hm…?

Trotzdem fuhren wir noch etwas weiter zu einem anderen Kayakverleih, einfach nur, um einen weiteren Blick in die Mangroven werfen zu können. Hier was komplette off-season, nix! Es lagen Kayaks herum, aber ansonsten sah die Marina so aus, dass ich hier bestimmt keinen Liegeplatz anmieten würde wollen. es kann auch nicht in den letzten Nebensaison-Monaten so runtergekommen sein. Wir schlichen ein bisschen herum, schauten die Wasserstraße herunter und machten uns wieder davon.

Zumindest lagen hier Kayaks herum.
Nicht im besten Zustand:(
Zumindest ein bisschen rumgeschaut haben wir noch.
Mangrovenwald 1
Mangrovenwald 2

Die Alternative war ein Strandbesuch(!) und genau dafür haben wir uns entschieden. Etwas südlich von Sainte-Luce liegt der Anse Figuier, er war mir gestern beim vorbeifahren aufgefallen. Wirklich nett hier, aber der Hammer für die Kinder war die Unterwasserwelt. Das was wir am Anse Dufour nur bedingt, in Form einer Schildkröte, gefunden haben, obwohl viel davon geschrieben und berichtet wurde, fanden wir hier. Die Kinder konnten Schnorcheln und Fischschwärme beobachten und fotografieren. Toller Tag, wir verbrachten mehr Zeit hier, als geplant und zogen erst ab, als wir das Gefühl hatten, wenn wir unsere Haut noch eine Minute der Sonne aussetzen, dann sterben wir sofort an Hautkrebs.

Sanja findet sofort eine Katze und schließt Freundschaft:))
Unterwasserwelt 1 (Foto von Sanja)
Unterwasserwelt 2 (Foto von Sanja)
Unterwasserwelt 3 (Foto von Sanja)
Unterwasserwelt 4 (Foto von Sanja)
Unterwasserwelt 5 (Foto von Sanja)
Unterwasserwelt 6 (Foto von Sanja)
Foto von Sanja, Colin 1
Foto von Sanja, Colin 2
Foto von Sanja, Colin 3
Foto von Sanja, Colin 4

Ein letztes Sonnenuntergangsfoto, welches ich heute aufgenommen habe.

Morgen abend heben wir wieder Richtung Paris ab. Es wird als noch ein Bericht unseres letzten (nicht kompletten) Tages folgen.

Himmelskitsch

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