Modesto, CA – Sonora Pass – Bridgeport, CA

Wir waren früh wach, versorgten uns im „Motel 6“ in Modesto noch mit ausreichend Gratis-Kaffee in der Lobby und machten uns weiter gen Osten.

Familie

…und los…

…na da bin ich ja froh! Man muss sich erst wieder an die permanente Präsenz der Religion gewöhnen

Unser Plan: wir wollen über den Sonora Pass. Dies ist der zweithöchste Pass Kaliforniens und landschaftlich wirklich schön. Wir mussten uns zuvor noch mit ausreichend Proviant eindecken, da wir gestern nur das Nötigste gegriffen hatten, dies war einfach der Müdigkeit geschuldet und wir wollten verhindern im Delirium versehentlich Großpackungen mit den falschen Lebensmitteln zu kaufen. Also, ab zum nächsten Walmart und den Kofferraum füllen. Auf unserer Strecke wird es wenig Möglichkeiten geben uns zu versorgen. Gesagt getan, wir enterten einen Walmart und erlitten erst mal einen leichten Schock. Weihnachtsdeko!!!

Walmart Modesto, es weihnachtet!

Wir versorgten uns nicht nur mit allem Wichtigen, nein, es kamen auch zwei neue Familienmitglieder hinzu, das soll jetzt nicht klingen, als wenn diese unwichtig sind! Zwei Katzen! Zum Glück aus Plüsch!

Unsere neue Begleiter…

Der Weg hoch zum Sonora Pass führt serpentinenartig durch die Wälder. Es wurde kälter und die Bäume wurden auch irgendwann spärlicher. Hier einfach einige Fotos, die es am Besten zeigen:

Sonora Pass open!

Auf dem Weg…

Irgendwelches Moos-Gedöns

Colin glücklich

Creek „irgendwas“ mit Colin

Es gab ausreichend Baustellen auf der Straße zum Sonora Pass

…Baustelle…

Mittels Planierraupe…

„Slow for the cone zone“

unterwegs

Wir folgen dem Pilot Car…

unterwegs

2743 Meter über NN

Diese Chipstüte platzte wenige Minuten später mit einem leisen PLOPP

Sonora Pass

Wir passierten den Sonora Pass und steuerten, nachdem wir viel Natur und Gegend gesehen hatten, ein Nest namens Bridgeport (5QPW+RF Bridgeport, California) an. Hier haben wir via booking.com unsere zweite Übernachtung gebucht. Es war genau eine verfügbar und diese auch nur vom Donnerstag zum Freitag. Gut für uns, das passte. Unsere Unterkunft fanden wir im Virginia Creek Settlement. Eine kleine nachgebaute Westernstadt, zum Glück nicht zu kitschig. Einfach nur ein paar typische Hütten, die als Tent Cabin vermietet wurden, ein paar größere Cabins in ähnlichem Stil und sogar zwei Planwagen. Dazu eine Camp Cat, very important for our kids:)

Hier ein paar Eindrücke:

Areal

Unsere Tent Cabin

Tent Cabon nochmal, siehe Größenvergleich zum Auto;)

nochmal von außen, echt niedlich

kuschelig

von innen, die Kids fanden’s total cool

Gemütlichkeit dank Gas-Wandstrahlers

„Buddy“-Heater, er bewahrte uns vor dem Erfrierungstod;)

Beweis-Screenshot: Tiefsttemperatur MINUS(!) 1°C

Gebrauchsanweisung unseres wärmenden Freundes, zweimal in der Nacht ließ er uns im Stich

Camp Cat

Camp Cat, Sanja im Himmel

Man beachte rechts das Schild!

Virginia Creek, die größeren Cabins sthen direkt am Creek, sehr malerisch, wenn man dort auf der Veranda sitzt

Es war wirklich frisch nachts, morgens, sobald die Sonne aufging wurde es wieder angenehm warm, aber nachts, das war nicht ohne. Die Tent Cabin war eher ein besseres Zelt, schon aus OSB-Platten zusammengezimmert, aber mit Lücken, die eine echt gute Belüftung realisierten. Mit einem dicken Schlafsack kein Problem, aber mit der typisch amerikanischen Hotelausstattung (Laken-Fleecedecke-Überdecke) war es ziemlich kühl im Bett. Am Tage heizte sich die Unterkunft rasendschnell auf (Sonne scheint auf Dach, Hitze sofort spürbar) und nachts kühlte es genauso schnell wieder aus. Trotzdem eine Empfehlung, es war wirklich toll dort, das angegeliederte Restaurant verlangt allerdings Mondpreise. Deswegen ja unser Walmart-Einkauf davor.

 

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