November 2020, die Lage wird ernster… [45. KW], 02.11.-08.11.20

Seit dem 02.November ’20 (Montag) gelten folgende Regeln in Deutschland:

 


06. November ’20 (Freitag)

[RKI: 21506]

Heute kam vom RKI die Meldung, dass die Infektionzahl für die letzten 24 Stunden in Deutschland die 20.000er Marke gerissen hat! Vor einem knappen Monat hat unsere Kanzlerin die Äußerung getätigt, dass zu Weihnachten der Wert bei git 19.000 liegen könnte. Das tat sie am 09. Oktober, an einem Tag, an welchem 4500 Neuinfektionen gemeldet wurden. Entsprechend ungläubig wurde auf Frau Merkels Statement reagiert. Seit dem sind 4 Wochen vergangen und bis Weihnachten sind es noch 7(!) Wochen und wir haben mehr, als die prophezeiten Werte.

Was macht das mit uns als Familie? Ich bin etwas entspannter, als im Frühjahr, viele gehen mit der Situation entspannter um. Irgendwie findet man sich besser damit ab, es ist auch mehr bekannt, als noch vor einem halben Jahr, nicht, dass das Virus an Gefährlichkeit verloren hat, aber ich glaube viele gehen deswegen entspannter damit um, weil es nicht mehr das große Unbekannte ist, es ist Bestandteil unseres Lebens geworden (obwohl genau das nicht das sein kann, was man möchte). Viele kennen Jemanden, der diese Erkrankung durchgemacht hat und/ oder vertrauen auf die Hygienamaßnahmen. Wobei zum letzteren zu sagen ist, dass es auch viele Bürger gibt, die es verleugnen. Ist das ein Art Selbstschutz? Wächst diese Gruppe an? Oder bekommen sie zu viel mediale Aufmerksamkeit, so dass ich z.B.den Eindruck bekomme, dass es immer mehr Leugner gibt.

Die, die es nicht leugnen,  haben das Leben mit dem Corona-Virus wohl erst mal akzeptiert und versuchen mehr oder weniger erfolgreich das Beste daraus zu machen.

Morgens checke ich die Zahlen auf dem RKI-Dashboard und sehe, dass sich die Darstellung der Deutschlandkarte immer weiter ins Dunkelrote verändert:

Das ist die Darstellung von heute (06.11.2020).

Als Vergleich, hier die Karte vom 24.10.2020, mit 14714 gemeldeten Infektionen.

 


07. November ’20 (Samstag)

[RKI: 23399]

Heute neue  Höchstgrenze: nachdem gerstern 21.506 neue Covid-Fälle gemeldet wurden, sind es heute 23.399.

Es ist Samstag und sehr früh fahre ich mit der S-Bahn in die City. Es ist natürlich dem Samstag geschuldet, dass kaum jemand um diese Uhrzeit unterwegs ist. Also konnte ich sogar,. ohne eine patzige Bemerkung zu riskieren eins dieser schmalen Fenster ankippen, so dass durch den entstehenden Schlitz ein Luftaustausch mit der Außenwelt stattfinden konnte. I

Am Berliner Hauptbahnhof angekommen, sah ich auch kaum Reisende, was ich allerdings sah war die bisdahin ungeschlagene Menge an unterschiedlichen Stickern, Plakaten, aufgeklebten Füßen, die auf die AHA-Regeln hinwiesen. Diese Dichte von Hinweisschildchen musste ich einfach versuchen in meiner Kamera-App zu sichern…

Ich finde die Menge der Hinweise echt bemerkenswert.


08. November ’20 (Sonntag)

Heute ist Sonntag und damit liegen die Fallzahlen unterhalb der vermuteten Grenze. Das hängt mit dem Wochenende zusammen. Heute hat das RKI 16.017 neue Fälle gemeldet, nachdem wir am Samstag bei 23.399 waren.

Nach Entspannung sieht hier nichts aus. Am Samstag sind ca. 20.000 Menschen der „Querdenken“-Vereinigung oder Sekte, was ist da eigentlich,  gefolgt, die (Querdenker) müssen irgendetwas mit Hirnwäsche machen. Diese Demonstranten, die sehr merkwürde und hinterfragenaswerte Theorien, komplett ohne Quellennachweis, verteidigen, waren stundenlang in Leipzig. Erst demonstrierend, dann wohl kämpfend. Die Rechte Szene war auch dabei… ich frage mich nur, was los ist mit den Menschen!!!

Statt mich mit querdenkenden Demonstranten weiter zu beschäftigen, denen ist einfach nicht zu helfen!…habe ich eine andere Idee, die Schule nicht schließen zu müssen oder zumindest unsere Kinder zu schützen. Hier LINK habe ich schon eine Idee formuliert. Diese ist so nicht mehr so einfach realisierbar, aber was würde passieren, wenn man das Folgende versuchen würde?

Alle Klassen halbieren. Woche A und Woche B einführen. Die erste halbe Klasse kommt in Woche A zur Schule und wird normasl unterrichtet. der Stoff müsste in kürzerere Zeit vermittelbar sein, side-effect, weil weniger Schüler. In Wocher B, wird die andere Hälfte unterrichtet. innerhalb von zwei Wochen wird nun theoretisch der Stoff von einer Woche vermittelt…da die Klassen aber ausgedünnt sind ist dem nicht so. Den fehlenden Stoff via Online-Plattform als Hausaufgabe übermitteln und im Eigenstudium erarbeiten lassen.

Voraussetzungen:

• Bereitschaft der Lehrer, von dem starren Konstrukt des Lehrens abzuweichen und etwas flexibler zu unterrichten

• Motivation des Lehrkörpers, für die Umsetzung

• eine Online-Plattform ohne down-times

• überhauptLehrer, die bereit und in der Lage sind diese Online-Plattform mit Aufgaben zu füttern

Tja, spontan möchte ich von den genannten vier Punkten vier Stück wegstreichen, da sie nicht für unser Umfeld anwendbar sind!


 

 

 

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